JuCad Putter X600

Nachdem ich im letzten Jahr meine Eisen ein bisschen optimiert hatte, gab es ein Thema, an welches ich bisher noch nicht heran gegangen bin. Der Putter!

Ich spiele seit Jahren einen Blade-Putter von TaylorMade und bin mit diesem extrem zufrieden. Das Handling ist toll, das Ansprechverhalten passt = alles gut. Die ganzen „Auswüchse“ die es in den letzten Jahren gab, habe ich alle mit Absicht ausgelassen. Ich brauche keinen Putter der von alleine steht um diesen ausrichten zu können. Genauso möchte ich nicht im 90 Grad-Winkel auf dem Grün stehen, um den Ball in Richtung Loch zu schubsen. Es gab daher eigentlich keine Alternativen zu meinem Putter.
Nun erreichte mich am Mittwoch ein Paket mit einem Putter X600 von JuCad. Und diesen habe ich direkt am Abend auf einer Runde ausprobiert. Der X600 ist ebenfalls ein Blade-Putter, hat aber den Vorteil, das er einen schwereren Putterkopf hat. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Tolles Ansprechverhalten und ein gutes Feedback im Treffmoment. Durch den schwereren Kopf fällt es mir ein bisschen leichter, entspannt durch den Ball zu schwingen, allerdings musste ich mich erst einmal an die Längen gewöhnen.
Nun werde ich noch einige Zeit beide Putter im Vergleich testen, aber ich denke, das der JuCad X600 auf dem besten Weg ist, meinen TaylorMade Putter abzulösen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Winston Golf und Schloss Basthorst

Es gibt ein Thema im Bereich Golf über welches wir seit 3 Jahren nachdenken, aber immer zu faul waren, uns darum zu kümmern. Der Winston Golf sollte erspielt werden! Wir wollten für uns selber herausfinden, was dran ist an diesem Platz. Ist er so toll wie alle sagen, oder ist es eher ein Mythus?

Also haben wir für das erste Juni Wochenende ein Golf- und Wellness Package in Schloss Basthorst gebucht. Zu dem Package gehörte je eine Runde Golf auf dem WinstonOpen und dem WinstonLinks. Und so ging es am letzten Wochenende in das Schweriner Seengebiet und das zum Glück bei besten Wetter.

Schloss Basthorst liegt sehr nett auf einer Lichtung in einem großen Waldgebiet und wurde im Laufe der letzte Jahre recht groß ausgebaut. Allerdings tut das dem Charme der Anlage nicht weh. Die Zimmer sind ordentlich groß und reichen für ein entspanntes Wochenende. Der Service war sehr bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das passte also schon einmal.
Von hier aus hat man nur 10 Minuten Fahrt bis zum Winston Golf , wo wir am Samstag eine Startzeit auf dem WinstonOpen gebucht hatten. Wir wurden von einem sehr netten Holländer begleitet, hatten allerdings das Problem, das wir ab Loch 4 auf unsere Vorflights aufgelaufen sind. Diese konnten allerdings auch nicht schneller, da davor der letzte Flight eines Turniers war. So konnten wir an jedem Abschlag in Ruhe schauen, wo man am besten seine Abschläge positioniert. Der WinstonOpen ist toll, allerdings gibt es diese Art von Plätzen reichlich. Die Fairways sind relativ offen, ein paar Stellen gibt es, wo man den Platz kennen muss, dann passt es aber auch. Ein paar schöne Wasserhindernisse gibt es, die auch schnell ins Spiel kommen. Wie gesagt, toller Platz aber nicht wirklich spektakulär.

Ich war auch eher auf den WinstonLinks gespannt, der für Sonntag geplant war. Das GolfMagazin hat diesen Platz in seiner Mai-Ausgabe gerade zum besten Platz Deutschlands gewählt – ich war also sehr gespannt auf diesen Platz.
Der Anfang war schon einmal perfekt, der Viererflight vor uns hat uns direkt am ersten Abschlag die Zeit überlassen und spielte somit hinter uns = freie Bahn auf den ersten 8 Löchern. Und ich entschied mich, von den hinteren schwarzen Abschlägen zu spielen, ich wollte den Platz in seiner ganzen Pracht erleben und „geniessen“. Manche Bahnen werden damit ganz schön lang und die Drives müssen gut platziert werden, um die Schläge ins Grün vorbereiten zu können. Hierbei hilft das Birdiebook, welches man am Empfang bekommt und welches sehr gut geschrieben ist. Es lohnt sich also ein regelmässiger Blick in selbiges! Einige der Abschläge müssen leider auch „blind“ gesetzt werden, was bei fehlender Platzkenntnis nicht ganz einfach ist. Die Grüns sind so wie sie auf einem Links-Course sein sollen – hart und schnell. Allerdings zum Teil auch ein bisschen unfair. Ich muss sagen, der Platz macht Spaß und begeistert, vor allem wenn man es schafft sich von den Hügel fern zu halten. Diese Hügel sind allerdings auch das, was mich am meisten stört. Denn, sie passen dort nicht hin. Das ist alles irgendwie zu viel. Schon wenn man an dem Platz vorbei fährt, denkt man sich, das dass alles doch recht merkwürdig aussieht. Und wenn man dann noch die beiden Plätze im Vergleich sieht, passt es erst recht nicht.

Zusätzlich bin ich der Meinung, das dass Management mal die HCP-Beschränkung für den WinstonLinks überprüfen sollte. Ab Loch 11 sind wir auf eine Vierergruppe aufgelaufen. Und obwohl wir an jedem Abschlag sehr präsent waren, wurden wir weder durch gelassen, noch hat sich diese Gruppe ein wenig beeilt. Da wurde mit einer Ruhe nach Bällen gesucht um dann den Ball gerade mal 50 Meter nach vorn zu spielen um erneut zu suchen. Play-when-Ready war ein absolutes Fremdwort.
Kommen wir mal zurück auf das GolfMagazin. Ich muss zwar sagen, das dieser Platz toll ist, aber ich bin nicht der Meinung, das es der beste Platz Deutschlands ist. Mir fallen auf Anhieb einige Plätze ein, die ich persönlich wesentlich schöner und besser finde. Zum Beispiel ist Budersand auf Sylt ein wesentlich schönerer und besserer Platz, da dieser sich wesentlich besser in die umliegend Natur integriert. Aber das ist meine persönliche Meinung!! 😉
Ich gebe aber gerne zu, das die komplette Anlage für den Golfer ein tolles Konzept bietet. Übernachtungsmöglichkeiten im Umkreis runden dieses Konzept ab.
Auf jeden Fall hatten wir ein tolles Wochenende und viel Spaß auf den beiden Plätzen und kommen auch gerne wieder.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Happy 7

fooore7
Heute geht es nicht ums Eisen 7 oder die Bahn 7 oder Startzeiten morgens um 7, sondern um den 7. Geburtstag. Unseren.
Fooore.de wird heute 7. Herzlichen Glückwunsch an uns :)

Dieser Artikel wurde geschrieben von wonderphil

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Produkttest: Entfernungsmesser

Ihr Leser wisst, wie wir zum Thema Werbung auf unserem Blog stehen – wir machen keine! Daher gibt es bei uns keine Anzeigen und kein Linksharing. Ganz anders sehen wir hier Produkttests. Ab und zu bekommen wir eine Anfrage von einem Unternehmen, mit der Bitte die Produkte zu testen und darüber zu schreiben. Dann klären wir im Vorfeld, ob wir in unserer Meinung frei sein dürfen oder ob man von uns erwartet, das wir einen „fertigen“ Text einfach nur posten. Erstes ist immer spannend, zweites wird von uns abgelehnt.
Nun trage ich mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen neuen Entfernungsmesser zu kaufen. Mein jetziger Entfernungsmesser kommt ein bisschen in die Jahre und hat einen extrem hohen Batterieverbrauch. Zusätzlich muss ich mittlerweile drei- bis viermal messen, bis ich ein wirklich sicheres Ergebnis habe. Da ich ein Freund des schnellen Spieles bin, dauern mir diese zusätzlichen Messungen zu lange und behindern eher, als dass sie vernünftig helfen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen ich mir kaufen soll. Bushnell ist in dem Bereich bestimmt der Marktführer, aber der Preis ist für mich nicht wirklich interessant. Ich persönlich finde die Geräte einfach zu teuer. Auch mit dem Kauf einer GPS-Uhr von Garmin oder Bushnell tue ich mich schwer. Wenn ich auf dem Golfplatz bin, trage ich keine Uhr, da ich das hinderlich finde. Hinzu kommt der zusätzliche Aufwand mit Updates und das regelmäßige Laden der Uhr. Nach dem Umbau von einigen Bahnen auf unserem Platz Gut Kaden, hat es ewig gedauert bis das entsprechende Update bereit stand. Da nützt einem so eine Uhr gar nichts. Daher werde ich auf jeden Fall bei einem Laser-Entfernungsmesser bleiben.

Während dieser Überlegungen trat die Firma Golflaser.de an mich heran und fragte, ob ich Interesse an einem Produkttest mit Ihren Produkten habe. Toll dachte ich mir, das passt ja. Nach wenigen Mails war schnell klar, das ich ein Testprodukt bekomme und darüber frei schreiben kann und wie oben schon erwähnt, das mache ich sehr gern. Damit bin ich in der sehr komfortablen Lage, einen neuen Laser Entfernungsmesser gegen meinen „alten“ zu testen.
Am 20. April bekam ich dann den neuen Entfernungsmesser von GolfLaser per Post und war beim „Unboxing“ schon begeistert. Zusätzlich zum Laser ist in der Verpackung noch ein Microfasertuch zur Reinigung und ein Tasche für den täglichen Transport. Ein erster Test im Büro (Anpeilung des Nachbargebäudes) zeigte ein sehr schnelles Ergebnis. Eine umfängliche Einrichtung ist bei solchen Geräte nicht notwendig – auspacken und loslegen ist hier die Devise. Und da ich auch kein Brillenträger bin, muss ich auch am Fokus nichts verändern.

Am 01. & 02. Mai war es dann endlich soweit. Der neue Laser ging mit auf die Runde und schnell wurde klar, das passt. Schnelle Ergebnisse durch kurzes Anpeilen der Fahne. Hier hilft die Flagfinder-Technology. Die Messdaten bezüglich der Entfernungen sind bei beiden Lasern gleich, aber davon bin ich eh ausgegangen. Der Laser gut in der Hand, die Tasche für den Transport ist durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Aufhängung flexibel am Bag zu befestigen, so dass auch ein schneller Zugriff auf den Laser möglich ist.
Zusätzlich ist mir noch ein weiterer Vorteil gegenüber meines bisherigen Lasers aufgefallen. Das Messen von markanten Punkten auf dem Platz ist schneller und einfacher. Wie weit ist es bis zum Wasserhindernis bzw. zum Ende? Wie weit ist es bis zur Baumgruppe, die eventuell ins Spiel kommen kann? Auch solche Entfernungen sind für ein gutes Course-Management und damit für das eigene Spiel durchaus wichtig. Das kann mein bisheriger Laser zwar auch, aber nicht so gut und nicht so schnell. Hier musste ich immer 3 -4 Mal nach messen.
Da wir auf Gut Kaden Flaggenstöcke haben, die eingearbeitete Prismen haben, ist das „Anpeilen“ der Fahnen bzw. der Flaggstöcke auf Gut Kaden recht einfach. Schwieriger wird es, wenn nur die Fahne selbst als Messpunkt zur Verfügung steht. Das habe ich natürlich auch ausprobiert (Flaggen auf den Übungseinheiten) und hier zeigt der Birdie 500 seine Stärken gegenüber meines bisherigen Entfernungsmessers.

Mein Fazit zum Birdie 500 fällt daher auch sehr positiv aus. Er liegt gut in der Hand, sieht dazu auch noch gut aus, liefert schnelle Ergebnisse und kostet mit derzeit ca. 170,00 EURO auch nur die „Hälfte“ vom Bushnell Tour V3. Für mich mehr als genug überzeugende Argumente bei diesem Entfernungsmesser von GolfLaser zu bleiben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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“neue” gebrauchte Eisen – Teil 2

Wie schon im Oktober 2014 geschrieben, hatte ich mir bei Golfbidder einen gebrauchten Satz Eisen gekauft. Einige meiner golfspielenden Freunde schauten mich verwundert an, dass ich nun auf Stahlschäfte umgestiegen bin, wo doch „alle“ Welt auf Graphit wechselt. Und warum ich auf Hybriden verzichte und eher zum langen Eisen greife, obwohl die Hybriden doch viel einfacher zu spielen sind. Aber auf solche „Diskussionen“ möchte ich mich gar nicht einlassen, denn ich muss ja mein Spiel spielen.

Nun ist ein halbes Jahr vergangen und ich hatte damit ausgiebig Zeit und Gelegenheit die Eisen zu spielen. Natürlich ist es eine Umstellung wenn man von Graphitschäften zu Stahlschäften wechselt, aber mir macht es Spaß. Man muss den Ball sauberer treffen, denn zu viel Bodenkontakt macht sich in den Handgelenken bemerkbar. Und am Anfang habe ich auch mit meinen Weiten gehadert, ich war pro Eisen ca. 5-10 Meter kürzer. Dafür stellte ich fest, dass der Streuwinkel wesentlich geringer wurde.

Mein Fazit fällt trotz allem positiv aus, denn nach einiger Übung treffe ich die Eisen nun deutlich besser und meine Längen sind auch „zurück“ gekommen. Mir machen auch die zusätzlichen Eisen 3 & 4 Spaß. Daher bereue ich den Umstieg auf die Stahlschäfte nicht, werde aber den Satz mit den Graphitschäften auf jeden Fall behalten – wer weiss was in Zukunft passiert 😉

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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