Golfwoche Tag 7, Golfclub Grevenmühle, Ratingen

Freitag, 15. August 2008, der siebte Tag unserer Golfreise
Nach einer längeren Fahrt aus der Oberpfalz an den Niederrhein, stand für heute der Golfclub Grevenmühle in Ratingen auf der Liste. Grevenmühle ist ebenfalls ein Partnerclub von Gut Kaden. Geplant war eigentlich, das wir mit meinen Eltern gemeinsam die Runde spielen, leider hatte meine Mutter keine Zeit. Also, entspannt die 25 Minuten von meinem Elternhaus nach Ratingen gefahren, um mich spätestens am 1. Abschlag zu ärgern, das ich mir nicht doch noch einmal ein E-Cart genommen habe. Wir haben ja schon den Margarethenhof als sportliche Herausforderung betrachtet, aber was es hier (bitte bedenkt, wir befinden uns am Niederrhein) hoch und runter geht, unglaublich!! Viele heftige Steigungen, die Hälfte der Fairways hängen nach rechts oder links weg, einige Abschläge muss man „blind“ setzen und viel zu oft steht man über oder unter dem Ball. Das macht bestimmt viel Spaß, nur für den siebten Platz am siebten Tag war dieser Platz leider nicht das richtige Terrain.
Trotz allem muss ich aber sagen, dass die Architekten es geschafft haben, das vorhandene Gelände sehr gut für den Platz zu nutzen. Die Fairways und Grüns waren sehr gut gepflegt, aber auch hier zählt der Spruch eines Bekannten: „Zwei mal schauen, spart zwei Putts.“
Nun noch ein kleiner Kritikpunkt. Das Clubhaus liegt zu weit von Golfgeschehen entfernt. Auf der Terrasse hat man leider nur einen eingeschränkten Blick auf das 18. Grün und man bekommt so gar nichts vom Golfleben drum herum mit. Ich finde das sehr schade.

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Golfwoche Tag 6, Jura Golf Habsberg, Oberpfalz

Donnerstag, 14. August 2008, der sechste Tag unserer Golfreise
So ein Hotelfrühstück ist doch eine tolle Sache. Es ist fast alles da, man kann sich nehmen, was man will und muss zum Schluss nichts aufräumen. Und mit so etwas hat dieser Tag begonnen ;-) Check Out, Auto beladen und ab nach Neumarkt in der Oberpfalz zum Golfclub Habsberg. Dort waren wir verabredet mit Tilo und Richie (unseren Captains vom AFTER-WORK-GOLF.net für die Region Nürnberg) um mit den beiden unseren sechsten Golftag zu zelebrieren. Das Wetter spielte mit, es klarte auf, die Sonne kam heraus und wir hatten eine tolle Runde auf diesem Platz. Leider war drei Flights vor uns eine extrem langsame Gruppe unterwegs, so dass wir eigentlich an jedem Abschlag warten mussten. So war wenigstens Zeit zum klönen, tratschen und lästern ;-) Trotz der langsamen Runde und der dadurch völlig abhanden gekommen Konzentration war es doch eine tolles und super nettes Spiel. Richie hat mal eben eine 80er Runde gespielt und auch ich war mit 41 Punkten durchaus zufrieden mit meinem Ergebniss.
Nun noch ein paar Worte zu dem Platz. Durch zwei sehr gute Führer mit absoluter Platzkenntnis wussten wir immer, wo wir die Bälle zu platzieren hatten (klappt natürlich nicht immer). Das Gelände ist hügelig und geht schön auf und ab. Den schönsten Blick auf das absolut nicht gelungene Clubhaus hat man am 9. Loch und für mich war diese Bahn auch die Schönste. Leider hat man beim Bau des Platzes das bestehende Gelände nicht genutzt, sondern einfach erst einmal ein paar Planierraupen über das Gelände gejagt, um dann den Platz zu modelieren. Egal, es hat Spaß gemacht, mit den Jungs mal wieder eine Runde zu spielen und wir haben unseren Plan bisher komplett eingehalten. Macht schon ein wenig stolz, vor allem, weil es der dritte Tag ohne Trolley oder E-Cart war ;-)
Zum Schluss noch ein kulinarischer Tipp. In der Nähe gibt es einen Landgasthof mit angegliederter Schlachterei der Familie Meier. Dort fuhren wir nach der Runde hin und haben fantastische regionale Spezialitäten zu einen recht günstigen Preis gegessen. Ich denke, das war die durchaus bessere Alternative zu der Clubgastronomie.

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Golfwoche Tag 5, Margarethenhof, Tegernsee

Mittwoch, 13. August 2008, der fünfte Tag unserer Golfreise
Los ging es um 8.00 Uhr in Fürstenfeldbruck bzw. Starnberg, wo wir bei Freunden eine nette Übernachtung gefunden haben. Trotz einiger Staus in und um München erreichten wir gegen 9.30 Uhr den Golf und Country Club Margarethenhof am Tegernsee. Leider auch hier wieder erst einmal Regen und wir dachten schon, dass es einige ähnliche kurze Runde wie am Vortag werden würde. Aber heute war uns Petrus hold und nach dem zweiten Loch hörte der Regen auf und es klarte immer mehr auf. Auch haben wir uns der sportlichen Herausforderung gestellt und haben weder einen Wagen noch ein E-Cart genommen. Wir haben getragen, jawohl, rauf und runter immer wieder und das mit dem ganzen Gepäck auf dem Rücken. Es erwartete uns aber ein traumhafter Platz mit den ganzen tollen Ausblicken auf die Berge, super gepflegten Fairways und tollen Grüns. Einziges Manko, die Grüns waren gerade frisch gedüngt und der Dünger störte extrem beim Putt, da der ganze Kram an den Bällen klebte. Dadurch fielen so einige Putts nicht ;-(
Aber ein Birdie auf dem letzten Loch und 41 Netto-Punkte können sich durchaus sehen lassen ;-)
Nach einem kurzen Stop im Clubhaus, unser Flüssigkeitshaushalt musste aufgebessert werden, machten wir uns auf zum Bräu in Tegernsee. Ein absolutes MUSS, wenn man am Tegernsee ist. Jeweils ein frisches Tegernseer Hell und einen Obatzda dazu, das muss einfach sein. Und bei diesem absoluten Traumwetter war es einfach ein doppelter Genuss!
Nach dieser genussvollen Brotzeit ging es ab nach Nürnberg, wo wir den Abend mit Freunden verbracht haben. Morgen gehen wir mit unseren Captains vom AFTER.-WORK-GOLF.net gemeinsam auf die Runde und freuen uns schon sehr darauf.

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Golfwoche Tag 4, Golfclub Schloss Liebenstein

Dienstag, 12. August 2008, der vierte Tag unserer Golfreise
Nach einem tollen Abendessen (mit einigen Hindernissen) und einer Nacht im Schlosshotel Liebenstein, stand für den vierten Tag unserer Reise der Golf und Landclub Schloss Liebenstein auf dem Programm. Leider war der Wettergott uns nicht gnädig und es regnete schon, als wir aufwachten. Nun gut, nach einem ordentlichen Frühstück sind wir frohen Mutes die 100 Meter zu Golfplatz gefahren und haben uns erst einmal nett mit den Damen der Rezeption unterhalten. Die Antwort auf unsere Frage nach dem Stand des Wetters war aber alles andere als aufbauend. Regen, den ganzen langen Tag. Egal, Regensachen an und fertig gemacht, wir waren ja schließlich nicht zum Spaß hier. Der Golfclub Schloss Liebenstein bietet, genauso wie Gut Kaden, 3 x 9 Loch, die unterschiedlich kombiniert werden können. Wir starteten auf der gelben Runde und nach unserem ersten Abschlag suchten wir uns erst einmal ein trockenes Fleckchen unter einem Baum, um den ersten großen Guss ab zu warten. So ging es über die gesamte Runde, so dass wir nach dem 9. Loch das Spiel beendeten. Schade, denn der Platz machte einen tollen Eindruck, liegt in herrlicher Natur und einige der schönsten Bahnen haben wir leider nicht zu sehen bekommen. Von einem Teil des Platzes wird der Blick auf das Kernkraftwerk von Neckarwestheim gelenkt, welches auch nicht wirklich zu den architektonischen Highlights der Region zählen kann. Daher sieht man auf vielen Teilen des Platzes auch eine Unmenge an Überlandleitungen.
Als Fazit: der Platz macht trotzdem Lust auf mehr, so dass wir hier durchaus noch einmal hinfahren würden. Dann aber, um alle 27 Loch zu spielen.

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Golfwoche Tag 3, Golfclub St Leon-Rot, Platz St Leon

Sonntag, 11. August 2008. Der zweite Tag im Golfclub St. Leon-Rot. Da diese Anlage 2 x 18 Loch bietet, war es für uns natürlich wichtig, beide Plätze zu spielen und somit stand heute der Platz St. Leon auf dem Programm. Da wir rechtzeitig dort waren, konnten wir ca. 30 Minuten früher starten. Der Luxus eines Golfcarts war heute „Pflicht“, es war immerhin die dritte Runde ;-)
Zum Glück hatten wir heute keinen Flight vor uns, so dass wir befreit aufspielen konnten, immerhin bis zum 10. Abschlag. Dort liefen wir auf eine langsame Vierergruppe auf, die immerhin 4 Bahnen gebraucht hat, um einzusehen, dass wir wesentlich schneller waren. Daher muss ich hier einfach mal das Fazit los werden, dass die Spieler in St. Leon-Rot durchaus noch einmal an die Etikette erinnert werden sollten.
Landschaftlich war dieser Platz für uns durchaus schöner als der Platz Rot, aber das ist ja eine subjektive Meinung, der man sich nicht unbedingt anschließen muss. Mehr Wasserhindernisse haben den Platz gefälliger wirken lassen. Natürlich gibt es auch hier die obligatorischen Bunker in den Landezonen, es wäre ja auch zu schade, mal nicht „On the Beach“ zu liegen. Die Fairways sind auch auf dieser Runde sehr gepflegt, die Grüns schnell und durchaus fair. Mehr Bäume säumen die Fairways und wir haben sehr viele Platzarbeiter gesehen, die mit der Pflege beschäftigt waren. Am Schluss der Runde haben wir uns wieder in das Halfway-House gesetzt, bei schönem Wetter ist es dort einfacher netter zu sitzen, als im Clubhaus.
Als Fazit muss man sagen, tolle Anlage, nettes Personal, extrem gepflegte Fairways und Grüns. Wir kommen gern wieder.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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