Finale des Handelsblatt German Business Masters auf Porto Santo / Madeira

Am 02. Sptember 2008 waren wir mit zwei Teams des GreenBC zu Gast im Golfclub Ahrensburg bei der Turnierserie des Handelsblatt German Business Masters. Das gute Spiel des Teams 2 sicherte die Teilnahme am Deutschlandfinale auf Porto Santo / Madeira. Und so flogen wir vom 05. – 08. Februar 2009 auf die Atlantikinsel.

„Wenn einer eine Reise macht, dann hat er was zu erzählen“ klingt abgedroschen, bewahrheitete sich aber! Wir haben in den 4 Tagen eine Menge erlebt und einiges durchgestanden.

Unser Reiseplan:

Donnerstag, Flug von Hamburg nach Lissabon, Weiterflug nach Madeira und dann ein kurzer Flug nach Porto Santo.

Freitag, 1. Tuniertag

Samstag, 2 Turniertag mit abendlicher Siegerehrung

Sonntag, Rückflug

Wie Ihr sehen könnt, mussten wir zweimal umsteigen – genug Spielraum für die Airlines, diesen Trip ein wenig zu strecken. Der Aufenthalt in Lissabon verlängerte sich von 45 Minuten auf 5 Stunden und auf Madeira warteten wir nicht 3 sondern mal eben 4,5 Stunden, da wir durch die Verspätung in Lissabon auch den entsprechenden Anschlussflug verpassten. Nach nur 6 Stunden Verspätung kamen wir endlich im Hotel an und freuten uns auf ein entspanntes Abendessen mit gutem Wein. Aber es kam, wie es kommen musste: Essen und Wein waren ungenießbar. Ein Tag zum Vergessen.

Am Freitag erwartete uns dann ein wirklich schöner Platz, Porto Santo Golf, mit einem tollen Clubhaus. Petrus konnte sich in Bezug auf die Wettergestaltung nicht entscheiden, Wolken, Regen und Sonne wechselten sich ab. Alleine der Wind blies konstant in Orkanstärken über die Fairways. Ein genaues Spiel war damit unmöglich und wir ergaben uns dem Schicksal und erfreuten uns an den phantastischen Ausblicken, die der Platz uns bot. Sehr nette und entspannte Flightpartner machten die erste Runde zu einem Vergnügen (Danke an Horst und Sepp / Ursula und Wolfgang).

In der Zwischenzeit hatte das Hotel wohl auch einen neuen Koch einfliegen lassen, denn das Essen an diesem Abend war durchaus passabel.

Am Samstag wurden die Flights neu zusammen gestellt und auch diese Mal hatten wir mit Carsten und Alfred / Oliver und Detlef richtiges Glück. Wir merkten jedoch schnell, das wir als GreenBC-Team mit dem Ausgang und der Wertung des Turniers nicht mehr viel zu tun hätten und hatten einfach nur noch Spaß auf der Runde. Ein langsamer Flight vor uns (nein nicht direkt vor uns) gab uns die Möglichkeit, an jedem Abschlag in Ruhe die Landschaft zu betrachten und einen regen Gedankenaustausch zu betreiben. Wir mussten also nicht über den Platz hetzen und konnten die 18 Loch schon nach gut 7 Stunden beenden.

Die Stimmung und Laune nach der Runde im Clubhaus war richtig toll. Alle Teams haben sich von Anfang an verstanden, es gab keinen Konkurrenzdruck untereinander und man freute sich u.a. über die extrem günstigen Bierpreise auf der Insel.

Mit dieser guten Laune ging es am Abend in das Restaurant La Rocca direkt an der Marina auf Porto Santo. Unser Team freute sich über den Preis für die beste Teamkleidung während des Turniers (on Course). Zugegeben, wir waren auch das einzige Team, welches so durchgestylt auf den Platz kam und dadurch extrem aufgefallen ist. Uns kannte jeder und das war durchaus gewollt! Glückwunsch natürlich auch an die Gewinner des Turniers (Ergebnisse sind auf der Site der Handelsblatt German Business Masters zu finden) die Mercedes Benz Bank AG (Netto) und die Zenithmedia AG (Brutto)!

Für Sonntag, den Tag des Rückfluges, haben wir uns noch einen kleinen Adrenalinkick gegönnt: Während der 2,5 Stunden Aufenthalt auf Madeira sind wir mit 11 Mann in zwei Minibussen zum Palheiro-Golfclub oberhalb von Funchal gefahren. Der Golfclubmanager gab uns einen kleinen Überblick über die Anlage, fuhr mit uns in Carts für einen visuellen Eindruck über den Platz – wir fühlten uns wie kleine Japaner auf einen Speedtrip …und dann mussten wir auch schon wieder zurück zum Airport, um den Flieger nach Lissabon nicht zu verpassen.

Danke an dieser Stelle an Anke, die sich während des gesamten Aufenthaltes spontan um die Organisation gekümmert hat und die Ruhe in Person war.

Der Rest der Rückreise verlief überraschenderweise planmässig und zum Glück ohne Überraschungen. Mehr davon hätten wir in der Kürze der Zeit auch nicht ertragen können.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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