Regenklamotten an und aus in Lüdersburg

Ja, der Wetterbericht sprach von Regen, Gewittern und Schauern. Aber wie oft irrt sich der Wetterbericht? Eben. Es würden viele Golftage ungenutzt verstreichen. Außerdem stand der Termin auch schon viel zu lange. Und nach der Starkregen-Katastrophe von letzter Woche hatte ich ja sogar Regensachen erworben, denn wenn ich schon das zweite Mal innerhalb einer Woche gegen Greenfee spiele, wollte ich gewappnet sein. Also los nach Lüdersburg! Dabei ein paar Triathleten in Hamburg und Urlaubern im Stau auf der Gegenseite zuschauen und sich freuen, dass die Sonne sich ab und an blicken lässt. Pah, Wetterberichte. Angekommen, eingeschlagen, die erste Bahn gespielt und von Regen keine Spur. Na gut, ein paar dunkle Wolken am Horizont, was soll’s! Dann ging es los. Regen, erst leicht, dann stark, Regenklamotten an und durch. Eine Bahn weiter: Regen? Nein Sonne, puh, warm. Alles wieder aus. Eineinhalb Löcher später dasselbe Spiel. Insgesamt hatten wir Regenjacken und -hosen etwa viermal an- und wieder ausgezogen, als sich der Himmel endgültig verdunkelte, und wir nach 12 Bahnen aufgaben!! Ich muss sagen, der Golfclub Lüdersburg hat einen besonderen Charme, wir haben heute den Old Course gespielt, hatten trotz des Wetters unseren Spaß und ich war begeistert von dem Teil des Platzes, den ich heute kennen gelernt habe. Besonders schön fand ich auch, dass die Starthäuschen reetgedeckt sind, kleine Spielereien, die bei mir sehr gut ankommen. Da ich ja großer Fan alten Baumbestands bin, wurde ich hier nicht enttäuscht, auch war der Platz in einem tadellosen Zustand. Ich bin jetzt schon neugierig auf den Lake Course. Den möchte ich aber bitte bei Sonne spielen 🙂

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Golf auf Gut Glinde

Ich spiele ja nun relativ selten fremde Clubs (könnte mit dem Jahresbeitrag auf Gut Kaden zusammen hängen, der aber natürlich jeden Cent wert ist!), aber heute war mal Gut Glinde dran. Immerhin ist mein „invited guest“ für das Turnier in 2 Wochen dort Mitglied und meine Ping Schläger wurden auch dort erworben, es war also an der Zeit. Wir hatten auch großes Glück, denn in unserem Flight waren noch zwei Herren, mit denen die Runde eine echte Freude war. Tja, was fällt dem Kaden-Mitglied zum Glinde-Platz auf… nachdem ich mehrfach im Rough lag, was „zuhause“ ja eher selten passiert… Warum sind denn die Fairways hier so eng?? Hat das Wort „Fairway“ hier überhaupt Bestand? Es hat, wenn vielleicht etwas schwieriger. Auch sonst hat dieser relativ junge Platz seinen Reiz, auch wenn das mit „alter Baumbestand“ natürlich schwierig wird. Das wiederum wird durch interessante Bunkerkonstellationen und psychologisch schwierige Wasserhindernisse wett gemacht. Leider trat der mehrfach angekündigte Starkregen mit Hagel und Gewitter dann während der 17. Bahn ein, so dass wir auf Loch 18 verzichteten und zum Clubhaus sprinteten. Allerdings muss ich zugeben, dass ich in einem Gentlemen Flight unterwegs war und auf das letzte Loch wohl auch zugunsten meiner kurzen und sehr nassen Hosen verzichtet wurde (bin ja grds. Schönwetterspieler und besitze keine Regenkleidung!). Im Clubhaus gab mein Turnierkollege aufgrund seines phantastisch aus dem Bunker eingelochten Birdies (habe große Hoffnung für das Turnier!!) noch eine Runde Sambuca aus, bevor ich schnell klatschnass nachhause fuhr. War trotz des nassen Endes ein schöner Tag und eine schöne Runde 🙂

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Die Hamburger IT-Runde zu Gast im Golfclub Hamburg Walddörfer

Eine kleine und nette Runde aus ITlern (Partner, Lieferanten und Kunden) versammelt sich regelmässig zu einer gemeinsamen und entspannten Golfrunde, um in entspannter Atmosphäre zu golfen und zu reden. Gestern fand diese Runde im Golfclub Hamburg Walddörfer statt.

Der Club liegt Ammersbek, welches direkt im Norden an Hamburg grenzt. Über den Bredenbeker Teich ist der Golfclub Hamburg Ahrensburg nur eine Driverlänge entfernt. Da das Clubhaus auf einem Hügel liegt und der Platz um das Clubhaus herum angelegt ist, geht es auf den ersten Löchern konstant auf und ab, so man das hier in Hamburg so nennen darf. Auch glänzen die ersten 10 Löcher mit altem Baumbestand, teilweise engen Fairways und bedingt durch die Topographie mit relativ wenig Einsicht auf die Grüns. Genaues Spiel ist also gefragt.

Etwas entspannter sind die Löcher 11 – 17. Das Bild verändert sich. Die Fairways werden breiter, sind leichter überschaubar und durch fehlende Wasserhindernisse fast schon als „langweilig“ zu betrachten. Trotzdem muss man sagen, daß der Club und der Architekt sich hier Mühe gegeben haben, und ein paar Bäume an die richtigen Stellen gepflanzt haben.

Zurück im Clubhaus sitzt man auf der Terrasse mit Blick in Richtung Bredenbeker Teich und die Bahnen 6, 7 und 9 kreuzen die Aussicht. Man sieht also die Spieler regelmässig „hin und her“ laufen. Bei guter Küche mit einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis kann man den Abend auf der Terrasse ausklingen lassen.

Mein Fazit: Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diesen Platz anschauen und dort eine entspannte Runde spielen. Der Golfclub Hamburg Walddörfer zählt zu meinen Lieblingsplätzen in der Hamburger Umgebung, auch wenn es für mich erst die zweite Runde auf diesem schönen Platz war.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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