Peiner Hof: Erneut skandalöses Erlebnis!

Gestern spielten wir zu dritt einen schnellen Neuner im Angesicht der herrannahenden (dramatischen) Großwetterlage.

An Loch 6 gelingt mir ein angenehm gedrawter Drive, danach ein unglücklicher Fade mit dem 4er Holz vor den Teich. Von dort aus ein brillanter Lob mit dem 58°-Wedge auf ca. 1,5m an den Stock.

Und nun passiert folgendes (und dafür habe ich Zeugen!):
Eine Krähe landet auf dem Grün, hüpft Richtung Ball, sieht ihn an und pickt. Der Ball rollt ein wenig Richtung Loch. Erst kann ich nicht glauben, was ich da sehe. Dann denke ich: Bingobongo! Die Natur ist auf meiner Seite!

Die Krähe pickt den Ball erneut und er rollt weiter Richtung Loch – nun nur noch einen Meter entfernt!

Ich denke: Nur zu! Mach einen Eagle draus! – und gehe immer noch etwas ungläubig auf das Green zu.

Dann packt die Krähe den Ball mit dem Schnabel und versucht loszufliegen! Meine Mitspieler und ich fangen an zu schreiben und laufen, mit den Armen rudernd, Richtung Green.

Die Krähe – wohl eher wegen des unerwartet hohen Gewichts und nicht so sehr durch unser Geschrei verunsichert – lässt den Ball auf dem Streifen zwischen Green und Bunker fallen, fliegt ein paar Meter und lässt sich auf einem Zaunpfahl nieder, um die Situation weiter zu beobachten.

Was nun? Spielen, wie er liegt? Zurücklegen, obwohl keiner genau weiß, wo er vorher lag?
Und was wäre, wenn der Krähe der Abtransport des Balls gelungen wäre? Müsste ich dann zum Teich zurück gehen?
Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich ihn ungefähr da hinlege, bevor die Krähe in das Spiel eingegriffen hat.

Ich hab dem Ball dann natürlich nicht gelocht sondern erst den Par-Putt.
Aber irgendwie war es ja schon ein Birdie…

Guten Abend.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Elu

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Neue Golfbälle!

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