Budersand und Morsum – meine Lieblingsplätze auf Sylt

Sylt ist immer wieder eine Reise wert und wenn man dann noch das Golfgepäck im Auto hat, wird es umso wertvoller. Ende April sind wir für ein langes Wochenende auf unsere Lieblingsinsel gefahren um Golf zu spielen, zu entspannen und einfach ein paar Tage Ruhe zu finden.
Wir planten rechtzeitig und daher hatten wir sowohl für den Golfclub Morsum als auch für den Golfclub Budersand Startzeiten bekommen und freuten uns auf zwei tolle Runden auf meinen Lieblingsplätzen der Insel. Leider spielt Ende April das Wetter eine große Rolle auf der Insel.Der Regen blieb zum Glück aus, ein anderes Element machte das Spiel durchaus sehr interessant. Der Golfclub Morsum erwartete uns mit ca. 7 Windstärken. Wer diesen Platz kennt, weiss was das bedeutet. Es gibt so gut wie keinen Schutz durch Bäume oder Häuser, der Platz und die Spieler sind dem Wind bedingungslos ausgeliefert. Bahnen mit dem Wind werden recht einfach, Bahnen gegen den Wind lassen einen fast verzweifeln. Hier sind flache Bälle meist die bessere Wahl. Trotzdem hatten wir Spaß auf der Runde und vergessen mal den gespielten Score, denn der war fast nicht zu beeinflussen an diesem Tag.
Dafür erwartet uns der typische Linkskurs auf Sylt einen Tag später mit einem Traumwetter. Viel Sonne und kaum Wind. Und dann wird Budersand auf einmal doch entspannt und „bezwingbar“. Keine Angst davor das ein guter Drive durch den Wind doch in einen der zahlreichen Topfbunker getragen wird. Die Bälle erreichen auf einem Par 3 auch einmal das Grün und liegen nicht knapp daneben. Entspannte Flights vor und hinter uns, die auch mal einen Zweierflight haben durch spielen lassen. Nette Leute im Sekretariat, ein entspannter Starter am ersten Tee und zuvorkommende Kellner nach der Runde im Clubhaus. Herrlich, so hat Budersand richtig Spaß gemacht. Und den Score an diesem Tag vergessen wir nicht, denn der war (im Vergleich zum Vortag) richtig gut 😉
Und wie immer freue ich mich jetzt schon auf die nächsten Runden auf diesen beiden Plätzen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Billig golfen – oder wie baue ich ein neues Golfportal mit wenig Aufwand

Alles fing mit einer Mail an, die so oft kommen, das es schon nervt. Uns als Betreiber wurde mitgeteilt, das man einen unserer Artikel gut findet (komischer Weise war es gerade der aktuellste im Blog) und das man diesen gern auf einem neuen Golfportal einbinden möchte. Las sich wie: „Ich schmiere Dir Honig ums Maul und Du schreibst für uns“ – Wir lehnten dankend ab und schauten mal, was da so kommt.
In der Zwischenzeit hat unser geschätzter Blogger-Kollege Der Linksgolfer einen tollen Bericht über dieses neue Portal verfasst, den Ihr Euch auf jeden Fall durchlesen solltet. Dem ist auch nichts mehr hinzu zu fügen. Das neue Portal ist heute online gegangen und ich sehe wenig bis nichts, was mich dort interessieren könnte. Ein paar Sachen sind so alt, darüber haben wir schon vor 4 Jahren berichtet. Somit ist schon einmal das Wörtchen „aktuell“ in Ihrem Slogan widerlegt.
Aber warum schreibe ich das alles. Weil ich das Gefühl nicht los werde, das es bei diesem Portal nur darum geht, möglichst billig an Content zu kommen und somit möglichst teuer die Werbeflächen zu verkaufen. So sind auch gewisse Überschriften so gewählt, das man bei Suchanfragen möglichst weit oben landet. Daher habe ich auch mal so ein Schlagwort als Überschrift gewählt.
Wir bei fooore! sind keine Journalisten und betreiben dieses Blog aus reiner Freude am Spiel und der Technik. Bei uns gibt es weder Werbebanner noch sonstige komischen Einblendungen, weil wir es nicht wollen und die Besucher nicht quälen möchten.
Daher mein Appell an die Portalbetreiber. Kauft Euch gute Journalisten zu einem fairen Preis und lasst diese gute Artikel schreiben. Nur dann bekommt Ihr die Aufmerksamkeit die Ihr Euch wünscht!
Und noch ein Tipp zum Schluss: Auf Mallorca kann man NICHT billig Golf spielen. Jeder Platz muss gut gepflegt werden und Pflege kostet Geld!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Etikette – ein Grundsatz auf dem Golfplatz

Jedes Jahr beschäftigt uns das gleiche Thema, die Etikette auf dem Golfplatz! Was ist so schwer daran, sich an die einfachsten Grundregeln zu halten?
Nehmen wir doch einfach mal ein paar kleine aber einfache Grundregeln:
– Bunker haken
– Divots zurück legen
– Pitchmarken auf dem Grün ausbessern
– zerbrochene Tees am Abschlag entfernen
Natürlich kann man diese Liste beliebig erweitern, aber bleiben wir doch einfach mal bei diesen Punkten. Sie sind weder umfangreich noch schwer zu merken. Auch die Umsetzung sollte jedem Golfer in Fleisch und Blut übergehen. Trotzdem finden sich auf den Grüns immer wieder so viele Pitchmarken, wie Einschläge am Omaha-Beach. Wenn jeder Spieler mit offenen Augen und der Pitchgabel in der Hand über das Grün läuft und auch mal ein paar Marken entfernt, die nicht von ihm sind, helfen wir so den Greenkeepern und erhalten dadurch noch bessere Grüns.
Zur Schonung der Grüns gehört allerdings auch, das man den Ball mit der Hand aus dem Loch nimmt und nicht mit dem Puter so lange im Loch rum stochert, bis man den Ball heraus gefischt hat. Wenn man sich nicht mehr so tief bücken kann, dann kann man entweder einen Mitspieler bitten oder sich einen dieser hässlichen Gummipfropfen auf den Puttergriff montieren.
Und liebe Golfer, zur Etikette gehört durchaus auch die Kleiderordnung, die es auf jedem Golfplatz gibt. Auch wenn Mann oder Frau in der Nähe vom Clubhaus durchaus noch Ärmel und Kragen haben, fällt es den Mitspielern schon auf, wenn auf einmal im „Spaghetti-Träger-Hemd“ gespielt wird. Macht zwar bei Sonnenschein schön braun, ist aber nicht erlaubt.
Fooore ist übrigens nicht nur der Name von diesem schönen Blog, sondern durchaus auch ein Warnruf der laut gerufen werden sollte, wenn man seinen Ball in die Nähe von Menschen spielt.
Natürlich kann ich mich hier noch über weitere Punkte aus lassen, aber ich hoffe mit diesem kleinen Artikel die Etikette wieder ins Bewusstsein der Golfer zu rücken!! Schönes Spiel!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in Allgemein | 3 Kommentare