Los Arqueros Golf and Country Club

Anfang Februar ist es in Hamburg kalt, nass und ungemütlich. Eigentlich kein Wetter zum golfen und fällt mal Schnee, dann fehlen die Berge zum Skilaufen. Also musste eine Entscheidung her. Entweder eine Woche zum Skifahren oder ab in die Sonne zum Golf spielen. Die Entscheidung für Sonne, Wärme und Golf war schnell getroffen und somit ging es mal wieder nach Andalusien, wo wir uns ja mittlerweile schon auskennen und sehr wohl fühlen.
Natürlich musste auch in diesem Urlaub mal eine Abwechslung in Bezug auf die zu spielenden Plätze sein und wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Sollte es La Quinta sein oder doch lieber Los Arqueros. Beide Plätze sind recht schnell zu erreichen, daher diese Auswahl. Eine kurze Recherche im Internet und ein paar Bewertungen weiter fiel die Wahl auf Los Arqueros. Natürlich war hier auch ein besonderer Fakt ausschlaggebend. Los Arqueros ist der erste Platz, den Severiano Ballesteros designed hat. (ein weiterer Pluspunkt war die niedrige Höhe des Greenfees)
Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Der Platz macht Spaß, hat teilweise enge Fairways, Bahnen die eng beieinander liegen, leichte Löcher die sich schwer spielen lassen und dann wieder schwere Löcher die einfach zu spielen sind. Ab und zu kommt mal ein bisschen Wasser ins Spiel und manche Bahnen spielt man „blind“ weil sie entweder bergab oder bergauf gehen. Aber der Platz ist fast immer fair! Fasziniert hat mich Loch 8 als schwerste Bahn auf dem Platz, Loch 12 als zweitschwerste Bahn und Loch 14 als leichteste Bahn auf diesem Platz. Loch 14 ist ein Par 4 mit 262 Metern, leicht bergab und mit einem guten Drive kann man den Ball locker auf das Grün (bzw. kurz davor) spielen. Dagegen sollte man bei Loch 8 schon einigen Mut für einen guten Drive aufbringen. Das Fairway ist recht eng und rechts und links wartet das Nirwana. Danach braucht man ein bis zwei gute Schläge, um das Grün angreifen zu können. Nach der Runde hat man von der Terrasse des Clubhauses einen tollen Blick in Richtung Meer und bei klarer Luft schaut man bis Gibraltar und Afrika.
Alles in allem bin ich sehr begeistert und habe dort nicht zum letzten Mal gespielt. Und daher mein Tip: wer in der Gegend ist sollte diesen Platz einfach mal spielen!!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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