Offene Golfwoche

Also das war die berühmt-berüchtigte „Offene Golfwoche“ in Beuerberg. Ich hatte mich im April dafür angemeldet (Mitglieder haben ja Vorrecht), natürlich ohne zu ahnen, dass es die heißesten Tage des Jahres werden würden. Freitag war noch entspannt (dachte ich zumindest einen Tag später). Startzeit 7.40h, aber auch da war nach einer Stunde alles durch. Score entsprechend. Aber bei den Bedingungen bewegt man sich in meiner Handicap-Klasse ja noch im mittleren Feld. Abends Party mit Dresscode „Pure White“. Erstaunlich dass sich quasi alle daran halten. Mag mit den Temperaturen zusammen hängen. Ein nicht unwesentlicher Teil (inkl. mir) hat sich allerdings statt auf der Tanzfläche dann doch lieber im Freien auf der Terrasse aufgehalten, um Luft zu bekommen, da es endlich auf Temperaturen in den 20ern zurückging. Nächtliche bzw. frühmorgendliche Sprenkler-Aktivitäten auf den Übungsgrüns wurden entsprechend zu Partyevents ausgebaut. Tag 2 (für mich, Tag 4 für die Hartgesottenen): Startzeit 8.30h. Auf einmal sah ich mich eine Startzeit um 6.30h erhoffend. Bereits nach 5 Min. auf der Range war klar, heute zählen wir die Löcher rückwärts. Sämtliche Klamotten fühlten sich nach Loch 1 bereits durchgeweicht, was nicht nur an der Komplettbesprühung mit „No Bite“ lag (morgens und abends neigt der Platz zu fiesen Bremsen). Aber auch das war nach nur 6 (!!) Stunden geschafft. Bei der Party abends waren dann alle so hitzegewohnt (auch ich), dass die Tanzfläche wieder voll war. Den nächsten Tag konnte ich allerdings nur noch im Waldbereich der Ostseite am Starnberger See verbringen: Viel Schwimmen und sonst Füße im Wasser, Körper im Schatten. Und das Gefühl, wenn man 200m in den See hinein geschwommen ist und auf Bötchen und das Umland blickt, dass man  es verdammt nochmal auch schlechter treffen kann 🙂

Dieser Artikel wurde geschrieben von linchen

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