Happy 7

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Heute geht es nicht ums Eisen 7 oder die Bahn 7 oder Startzeiten morgens um 7, sondern um den 7. Geburtstag. Unseren.
Fooore.de wird heute 7. Herzlichen Glückwunsch an uns 🙂

Dieser Artikel wurde geschrieben von wonderphil

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Produkttest: Entfernungsmesser

Ihr Leser wisst, wie wir zum Thema Werbung auf unserem Blog stehen – wir machen keine! Daher gibt es bei uns keine Anzeigen und kein Linksharing. Ganz anders sehen wir hier Produkttests. Ab und zu bekommen wir eine Anfrage von einem Unternehmen, mit der Bitte die Produkte zu testen und darüber zu schreiben. Dann klären wir im Vorfeld, ob wir in unserer Meinung frei sein dürfen oder ob man von uns erwartet, das wir einen „fertigen“ Text einfach nur posten. Erstes ist immer spannend, zweites wird von uns abgelehnt.
Nun trage ich mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen neuen Entfernungsmesser zu kaufen. Mein jetziger Entfernungsmesser kommt ein bisschen in die Jahre und hat einen extrem hohen Batterieverbrauch. Zusätzlich muss ich mittlerweile drei- bis viermal messen, bis ich ein wirklich sicheres Ergebnis habe. Da ich ein Freund des schnellen Spieles bin, dauern mir diese zusätzlichen Messungen zu lange und behindern eher, als dass sie vernünftig helfen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen ich mir kaufen soll. Bushnell ist in dem Bereich bestimmt der Marktführer, aber der Preis ist für mich nicht wirklich interessant. Ich persönlich finde die Geräte einfach zu teuer. Auch mit dem Kauf einer GPS-Uhr von Garmin oder Bushnell tue ich mich schwer. Wenn ich auf dem Golfplatz bin, trage ich keine Uhr, da ich das hinderlich finde. Hinzu kommt der zusätzliche Aufwand mit Updates und das regelmäßige Laden der Uhr. Nach dem Umbau von einigen Bahnen auf unserem Platz Gut Kaden, hat es ewig gedauert bis das entsprechende Update bereit stand. Da nützt einem so eine Uhr gar nichts. Daher werde ich auf jeden Fall bei einem Laser-Entfernungsmesser bleiben.

Während dieser Überlegungen trat die Firma Golflaser.de an mich heran und fragte, ob ich Interesse an einem Produkttest mit Ihren Produkten habe. Toll dachte ich mir, das passt ja. Nach wenigen Mails war schnell klar, das ich ein Testprodukt bekomme und darüber frei schreiben kann und wie oben schon erwähnt, das mache ich sehr gern. Damit bin ich in der sehr komfortablen Lage, einen neuen Laser Entfernungsmesser gegen meinen „alten“ zu testen.
Am 20. April bekam ich dann den neuen Entfernungsmesser von GolfLaser per Post und war beim „Unboxing“ schon begeistert. Zusätzlich zum Laser ist in der Verpackung noch ein Microfasertuch zur Reinigung und ein Tasche für den täglichen Transport. Ein erster Test im Büro (Anpeilung des Nachbargebäudes) zeigte ein sehr schnelles Ergebnis. Eine umfängliche Einrichtung ist bei solchen Geräte nicht notwendig – auspacken und loslegen ist hier die Devise. Und da ich auch kein Brillenträger bin, muss ich auch am Fokus nichts verändern.

Am 01. & 02. Mai war es dann endlich soweit. Der neue Laser ging mit auf die Runde und schnell wurde klar, das passt. Schnelle Ergebnisse durch kurzes Anpeilen der Fahne. Hier hilft die Flagfinder-Technology. Die Messdaten bezüglich der Entfernungen sind bei beiden Lasern gleich, aber davon bin ich eh ausgegangen. Der Laser gut in der Hand, die Tasche für den Transport ist durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Aufhängung flexibel am Bag zu befestigen, so dass auch ein schneller Zugriff auf den Laser möglich ist.
Zusätzlich ist mir noch ein weiterer Vorteil gegenüber meines bisherigen Lasers aufgefallen. Das Messen von markanten Punkten auf dem Platz ist schneller und einfacher. Wie weit ist es bis zum Wasserhindernis bzw. zum Ende? Wie weit ist es bis zur Baumgruppe, die eventuell ins Spiel kommen kann? Auch solche Entfernungen sind für ein gutes Course-Management und damit für das eigene Spiel durchaus wichtig. Das kann mein bisheriger Laser zwar auch, aber nicht so gut und nicht so schnell. Hier musste ich immer 3 -4 Mal nach messen.
Da wir auf Gut Kaden Flaggenstöcke haben, die eingearbeitete Prismen haben, ist das „Anpeilen“ der Fahnen bzw. der Flaggstöcke auf Gut Kaden recht einfach. Schwieriger wird es, wenn nur die Fahne selbst als Messpunkt zur Verfügung steht. Das habe ich natürlich auch ausprobiert (Flaggen auf den Übungseinheiten) und hier zeigt der Birdie 500 seine Stärken gegenüber meines bisherigen Entfernungsmessers.

Mein Fazit zum Birdie 500 fällt daher auch sehr positiv aus. Er liegt gut in der Hand, sieht dazu auch noch gut aus, liefert schnelle Ergebnisse und kostet mit derzeit ca. 170,00 EURO auch nur die „Hälfte“ vom Bushnell Tour V3. Für mich mehr als genug überzeugende Argumente bei diesem Entfernungsmesser von GolfLaser zu bleiben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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