Wolf Creek Golf in Mesquite / Nevada

Vor ca. 3 Jahren kaufte ich mir eine Nintendo Wii und dazu das Spiel „Tiger Woods PGA“. Dort gab (und gibt es hoffentlich immer noch) einen Platz, der sich Wolf Creek nennt. Gespielt habe ich diesen auf der Wii immer sehr gern, die Wii besitze ich mittlerweile nicht mehr aber die Erinnerung an den Platz war noch vorhanden. Tiger hat diesen Platz übrigens noch nicht gespielt, laut Aussage des sehr netten Starters!

Nun buchten wir unsere Reise nach Kalifornien und dazu ein paar Tage in Las Vegas. Und während wir so überlegten, was wir alles machen und welchen Platz wir spielen wollen, ist mir Wolf Creek wieder in den Sinn gekommen. Bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass dieser Platz nicht real ist, zu abgefahren waren die Bahnen. Aber ein kurzer Blick auf google und auf einmal wurde alles real. Auf der Internetseite von Wolf Creek ein bisschen geschaut und für Freitag den 03. Mai 2013 eine Startzeit gebucht. Der Ort Mesquite liegt ca. 1.15 Stunde von Las Vegas entfernt und besteht aus ein paar Casinos und ein paar Golfplätzen. Davon ist Wolf Creek der berühmteste und das war schliesslich auch unser Ziel.
(Ich empfehle dringend, die Startzeit im Vorfeld zu buchen, denn an diesem Tag wäre eine spontane Runde nicht möglich gewesen)

Dort angekommen, haben wir erst einmal auf der Terrasse gefrühstückt und die „Formalitäten“ erledigt. Im Greenfee war das Cart enthalten, ohne dieses geht es auf diesen Platz auch nicht. Die Fairways wurden mitten in die Wüste zwischen die Ausläufer der Hügel gebaut und wir wurden mehrmals freundlich darauf hingewiesen, dass wir doch bitte einen Ball dropen sollten, wenn wir nicht auf dem Fairway liegen. Dafür gibt es in dieser Gegend dann doch zu viele Skorpione und Schlangen und beiden möchte man nicht begegnen. Außerdem wird man am Counter auch visuell auf das Thema Schlangen aufmerksam gemacht. Ein Röntgenbild einer Schlange zeigt eine Anzahl von Bällen im Inneren des Tieres. Scheinbar hat die Schlange die Golfbälle für Eier gehalten …

Nun zum Spiel. Auf dem Wolf Creek Golf Course ist das alle nicht so einfach, wenn man den Platz nicht kennt. Teilweise muss man bergauf spielen, wo das Green auf einem Par 3 höher liegt als der Abschlag, teilweise muss man Hügel und Felsen überspielen oder aber einen weiten Drive haben, um von Herrenabschlag überhaupt das Fairway erreichen zu können. Der Verlust an Bällen war leider recht hoch, was aber den Spaß nicht gemindert hat ;-) Die Wege zwischen den einzelnen Bahnen gingen hoch und runter, so das auch der Gasfuß im Cart sehr ruhig geführt werden musste, zu groß die Gefahr, daß das Cart ins Rutschen kommt.

Ein witziges Highlight kam an Loch 6. Dort gibt es eine Verpflegungsstation mit einen DriveThrough für die GolfCarts. Das habe ich noch nie gesehen!! Meiner Meinung kann man ruhig aus dem Cart aussteigen um sich Getränke zu holen ;-) Dazu wird man dort auch von einer Menge kleiner Streifenhörnchen besucht. Putzige kleine Wegelagerer.

Generell muss man aber sagen, daß der Amerikaner auf dem Platz doch wesentlich entspannter ist, als der Europäer. Hier gehören ein paar Dosen Bier durchaus zur Grundausstattung und es wird auch eher ein bisschen gemütlicher gespielt. Der Europäer ist hier wesentlich sportlicher unterwegs.

Mein Fazit: Wer auch immer in Richtung Las Vegas kommt, sein Golfbag dabei hat und einen Tag Zeit findet, sollte sich eine Startzeit buchen und diesen Platz spielen – es lohnt sich !!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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footjoyclassics1s

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Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor

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Profigolf in Hamburg!

Morgen starten die Schüco Open auf Gut Kaden, – endlich wieder Profigolf in Hamburg!

Seit Wochen schon laufen die Vorbereitungen, angefangen beim Kamerateam, das mich morgens beim Hundeausführen nach dem Weg fragen muss – und die ansonsten zu spät zur Pressekonferenz mit Martin Kaymer gekommen wären -, bis zum Aufbau der Zeltstadt und den Tribünen fürs eigentliche Turnier. Nicht vergessen sollte man auch die Arbeit der Greenkeeper, die mal wieder richtig viel Zeit ins Präparieren der Fairways und Greens gesteckt haben. Und die Koordinationsarbeiten des Teams von Gut Kaden selbst.

Bei all der Selbstverständlichkeit, mit der wir Woche um Woche Golf im TV oder Internet schauen, vergisst man allzu schnell, wie viel Arbeit ein paar Tage Turnier und ein paar Stunden Übertragungszeit bedeuten. Deshalb an dieser Stelle: vielen Dank an all die Beteiligten!
Und natürlich auch an Schüco, die das ganze Turnier erst möglich machen.

Deshalb also der Aufruf an alle, die irgendwie Interesse an Golf haben: kommt raus aus Eurem Wohnzimmer und erlebt Golf mal live.
Wer weiß, wann Ihr mal wieder die Gelegenheit dazu habt.

Zur Schüco-Website

 

BTW: Ihr tut damit auch etwas dafür, dass Golf in Deutschland langsam mal aus der Nische kommt.

Dieser Artikel wurde geschrieben von wonderphil

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Billig golfen – oder wie baue ich ein neues Golfportal mit wenig Aufwand

Alles fing mit einer Mail an, die so oft kommen, das es schon nervt. Uns als Betreiber wurde mitgeteilt, das man einen unserer Artikel gut findet (komischer Weise war es gerade der aktuellste im Blog) und das man diesen gern auf einem neuen Golfportal einbinden möchte. Las sich wie: “Ich schmiere Dir Honig ums Maul und Du schreibst für uns” – Wir lehnten dankend ab und schauten mal, was da so kommt.
In der Zwischenzeit hat unser geschätzter Blogger-Kollege Der Linksgolfer einen tollen Bericht über dieses neue Portal verfasst, den Ihr Euch auf jeden Fall durchlesen solltet. Dem ist auch nichts mehr hinzu zu fügen. Das neue Portal ist heute online gegangen und ich sehe wenig bis nichts, was mich dort interessieren könnte. Ein paar Sachen sind so alt, darüber haben wir schon vor 4 Jahren berichtet. Somit ist schon einmal das Wörtchen “aktuell” in Ihrem Slogan widerlegt.
Aber warum schreibe ich das alles. Weil ich das Gefühl nicht los werde, das es bei diesem Portal nur darum geht, möglichst billig an Content zu kommen und somit möglichst teuer die Werbeflächen zu verkaufen. So sind auch gewisse Überschriften so gewählt, das man bei Suchanfragen möglichst weit oben landet. Daher habe ich auch mal so ein Schlagwort als Überschrift gewählt.
Wir bei fooore! sind keine Journalisten und betreiben dieses Blog aus reiner Freude am Spiel und der Technik. Bei uns gibt es weder Werbebanner noch sonstige komischen Einblendungen, weil wir es nicht wollen und die Besucher nicht quälen möchten.
Daher mein Appell an die Portalbetreiber. Kauft Euch gute Journalisten zu einem fairen Preis und lasst diese gute Artikel schreiben. Nur dann bekommt Ihr die Aufmerksamkeit die Ihr Euch wünscht!
Und noch ein Tipp zum Schluss: Auf Mallorca kann man NICHT billig Golf spielen. Jeder Platz muss gut gepflegt werden und Pflege kostet Geld!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Etikette – ein Grundsatz auf dem Golfplatz

Jedes Jahr beschäftigt uns das gleiche Thema, die Etikette auf dem Golfplatz! Was ist so schwer daran, sich an die einfachsten Grundregeln zu halten?
Nehmen wir doch einfach mal ein paar kleine aber einfache Grundregeln:
- Bunker haken
- Divots zurück legen
- Pitchmarken auf dem Grün ausbessern
- zerbrochene Tees am Abschlag entfernen
Natürlich kann man diese Liste beliebig erweitern, aber bleiben wir doch einfach mal bei diesen Punkten. Sie sind weder umfangreich noch schwer zu merken. Auch die Umsetzung sollte jedem Golfer in Fleisch und Blut übergehen. Trotzdem finden sich auf den Grüns immer wieder so viele Pitchmarken, wie Einschläge am Omaha-Beach. Wenn jeder Spieler mit offenen Augen und der Pitchgabel in der Hand über das Grün läuft und auch mal ein paar Marken entfernt, die nicht von ihm sind, helfen wir so den Greenkeepern und erhalten dadurch noch bessere Grüns.
Zur Schonung der Grüns gehört allerdings auch, das man den Ball mit der Hand aus dem Loch nimmt und nicht mit dem Puter so lange im Loch rum stochert, bis man den Ball heraus gefischt hat. Wenn man sich nicht mehr so tief bücken kann, dann kann man entweder einen Mitspieler bitten oder sich einen dieser hässlichen Gummipfropfen auf den Puttergriff montieren.
Und liebe Golfer, zur Etikette gehört durchaus auch die Kleiderordnung, die es auf jedem Golfplatz gibt. Auch wenn Mann oder Frau in der Nähe vom Clubhaus durchaus noch Ärmel und Kragen haben, fällt es den Mitspielern schon auf, wenn auf einmal im “Spaghetti-Träger-Hemd” gespielt wird. Macht zwar bei Sonnenschein schön braun, ist aber nicht erlaubt.
Fooore ist übrigens nicht nur der Name von diesem schönen Blog, sondern durchaus auch ein Warnruf der laut gerufen werden sollte, wenn man seinen Ball in die Nähe von Menschen spielt.
Natürlich kann ich mich hier noch über weitere Punkte aus lassen, aber ich hoffe mit diesem kleinen Artikel die Etikette wieder ins Bewusstsein der Golfer zu rücken!! Schönes Spiel!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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