Winston Golf und Schloss Basthorst

Es gibt ein Thema im Bereich Golf über welches wir seit 3 Jahren nachdenken, aber immer zu faul waren, uns darum zu kümmern. Der Winston Golf sollte erspielt werden! Wir wollten für uns selber herausfinden, was dran ist an diesem Platz. Ist er so toll wie alle sagen, oder ist es eher ein Mythus?

Also haben wir für das erste Juni Wochenende ein Golf- und Wellness Package in Schloss Basthorst gebucht. Zu dem Package gehörte je eine Runde Golf auf dem WinstonOpen und dem WinstonLinks. Und so ging es am letzten Wochenende in das Schweriner Seengebiet und das zum Glück bei besten Wetter.

Schloss Basthorst liegt sehr nett auf einer Lichtung in einem großen Waldgebiet und wurde im Laufe der letzte Jahre recht groß ausgebaut. Allerdings tut das dem Charme der Anlage nicht weh. Die Zimmer sind ordentlich groß und reichen für ein entspanntes Wochenende. Der Service war sehr bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das passte also schon einmal.
Von hier aus hat man nur 10 Minuten Fahrt bis zum Winston Golf , wo wir am Samstag eine Startzeit auf dem WinstonOpen gebucht hatten. Wir wurden von einem sehr netten Holländer begleitet, hatten allerdings das Problem, das wir ab Loch 4 auf unsere Vorflights aufgelaufen sind. Diese konnten allerdings auch nicht schneller, da davor der letzte Flight eines Turniers war. So konnten wir an jedem Abschlag in Ruhe schauen, wo man am besten seine Abschläge positioniert. Der WinstonOpen ist toll, allerdings gibt es diese Art von Plätzen reichlich. Die Fairways sind relativ offen, ein paar Stellen gibt es, wo man den Platz kennen muss, dann passt es aber auch. Ein paar schöne Wasserhindernisse gibt es, die auch schnell ins Spiel kommen. Wie gesagt, toller Platz aber nicht wirklich spektakulär.

Ich war auch eher auf den WinstonLinks gespannt, der für Sonntag geplant war. Das GolfMagazin hat diesen Platz in seiner Mai-Ausgabe gerade zum besten Platz Deutschlands gewählt – ich war also sehr gespannt auf diesen Platz.
Der Anfang war schon einmal perfekt, der Viererflight vor uns hat uns direkt am ersten Abschlag die Zeit überlassen und spielte somit hinter uns = freie Bahn auf den ersten 8 Löchern. Und ich entschied mich, von den hinteren schwarzen Abschlägen zu spielen, ich wollte den Platz in seiner ganzen Pracht erleben und „geniessen“. Manche Bahnen werden damit ganz schön lang und die Drives müssen gut platziert werden, um die Schläge ins Grün vorbereiten zu können. Hierbei hilft das Birdiebook, welches man am Empfang bekommt und welches sehr gut geschrieben ist. Es lohnt sich also ein regelmässiger Blick in selbiges! Einige der Abschläge müssen leider auch „blind“ gesetzt werden, was bei fehlender Platzkenntnis nicht ganz einfach ist. Die Grüns sind so wie sie auf einem Links-Course sein sollen – hart und schnell. Allerdings zum Teil auch ein bisschen unfair. Ich muss sagen, der Platz macht Spaß und begeistert, vor allem wenn man es schafft sich von den Hügel fern zu halten. Diese Hügel sind allerdings auch das, was mich am meisten stört. Denn, sie passen dort nicht hin. Das ist alles irgendwie zu viel. Schon wenn man an dem Platz vorbei fährt, denkt man sich, das dass alles doch recht merkwürdig aussieht. Und wenn man dann noch die beiden Plätze im Vergleich sieht, passt es erst recht nicht.

Zusätzlich bin ich der Meinung, das dass Management mal die HCP-Beschränkung für den WinstonLinks überprüfen sollte. Ab Loch 11 sind wir auf eine Vierergruppe aufgelaufen. Und obwohl wir an jedem Abschlag sehr präsent waren, wurden wir weder durch gelassen, noch hat sich diese Gruppe ein wenig beeilt. Da wurde mit einer Ruhe nach Bällen gesucht um dann den Ball gerade mal 50 Meter nach vorn zu spielen um erneut zu suchen. Play-when-Ready war ein absolutes Fremdwort.
Kommen wir mal zurück auf das GolfMagazin. Ich muss zwar sagen, das dieser Platz toll ist, aber ich bin nicht der Meinung, das es der beste Platz Deutschlands ist. Mir fallen auf Anhieb einige Plätze ein, die ich persönlich wesentlich schöner und besser finde. Zum Beispiel ist Budersand auf Sylt ein wesentlich schönerer und besserer Platz, da dieser sich wesentlich besser in die umliegend Natur integriert. Aber das ist meine persönliche Meinung!! 😉
Ich gebe aber gerne zu, das die komplette Anlage für den Golfer ein tolles Konzept bietet. Übernachtungsmöglichkeiten im Umkreis runden dieses Konzept ab.
Auf jeden Fall hatten wir ein tolles Wochenende und viel Spaß auf den beiden Plätzen und kommen auch gerne wieder.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Golfclub Morsum – immer wieder eine nette Runde

Abschlag um 10.20 Uhr auf einen Samstag und wir hatten den Platz auf den ersten Löchern komplett für uns alleine. Danach leckeren selbst gebackenen Kuchen, besser geht es fast nicht 😉

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Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Der Luxus des „freien Spieles“

Heute möchte ich einmal zu einem ganz besonderen Luxus etwas schreiben. Wir sind es in Deutschland und eigentlich auch überall sonst in der Welt gewohnt, das wir uns bei einer 18-Loch-Runde an Startzeiten halten müssen. Die Plätze die wir spielen wollen sind meist so gut besucht und gefüllt, das es einfach nicht anders geht. Natürlich gibt es ein paar Ausnahmen von dieser Regel, vor allem wenn man sehr früh am Morgen oder gegen Abend spielt. Dann kann man Glück haben und ist fast alleine auf dem Platz. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.
In Spanien hatten wir in unserem Urlaub das Glück, das wir solche Verhältnisse jeden Tag hatten. Zwei Wochen lang konnten wir den Luxus geniessen, das wir mit dem Golfcart zum Golfplatz fahren konnten, direkt zu Tee 1 gefahren sind und sofort los spielen konnten. Ohne zu warten. Ohne eine Startzeit zu buchen. Einfach los wenn wir Lust dazu hatten. Sehr cool. Dazu kam noch, das wir fast den ganzen Golfplatz für uns alleine hatten. Nirgendwo warten und gern auch mal etwas langsamer spielen. Einfach befreit und entspannt eine Runde Golf spielen und zwischendurch im Clubhaus ein kühles Blondes trinken – ein herrliches Gefühl 😉

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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La Quinta Golf & Spa Resort – Marbella

Andalusien ist immer eine Reise wert. Vor allem für Golfer. Es gibt an der Costa del Sol so einige gute Plätze die man spielen sollte.
Auch dieses Jahr verbrachten wir im Februar wieder eine Woche im sonnigen spanischen Süden und natürlich wollten wir auch einen uns unbekannten Platz spielen. La Quinta warb mit einem netten Angebot, so dass einer Startzeit nichts im Weg stand. Und ich muss sagen, ich war begeistert. Das hätte ich nicht erwartet. Das La Quinta Golf Resort hat insgesamt 3×9 Loch und liegt eingebetet zwischen den Häusern der Urbanisation in den Bergen oberhalb von San Pedro. In direkter Nachbarschaft findet man die Plätze Los Arqueros, Los Narranjos, Las Brisas, Aloha Golf und La Zagaleta. Von der Strasse sieht man wenig vom Golfplatz was im Umkehrschluss natürlich sehr positiv ist, denn man sieht auch wenig Strasse vom Golfplatz aus. Die Runde C+A ging gut los und liess sich sehr gefällig spielen. Wir hatten Glück und auf den ersten 9 Loch niemanden vor uns, ein schnelles Spiel war somit möglich. Allerdings drängte sich auf den zweiten 9 Loch ein Damenflight vor uns. 4 Ladies die leider nicht wirklich spielen konnten machten die zweiten 9 Loch zu einem ganz entspannten Event …
Der Platz La Quinta lässt sich sehr entspannt spielen. Es gibt zwar die typischen Hanglagen, die auf Grund der Topografie des Platzes unvermeidbar sind, aber ich nutze solche Situationen immer gern als Training. Wo findet man so etwas schon in Hamburg (außer in Falkenstein oder Hockenberg).
Mich hat der Platz begeistert und wären wir für die kommenden Tage nicht schon verabredet gewesen, hätten wir La Quinta sicherlich noch einmal gespielt. Aber wir sind ja hoffentlich nicht zum letzen Mal in Andalusien gewesen 😉
Ein kleiner Tipp für das Kaltgetränk nach der Runde. Nach Beendigung der A-Runde kommt man wieder an den Abschlägen von A & B vorbei. Oberhalb dieser Abschläge gibt es eine kleine Bar mit einer gemütlichen Terrasse von der man einen schönen Überblick über ein paar Löcher hat. Guter Kaffee und selbst gemachter Kuchen runden das Angebot hier ab. Mir hat diese Bar wesentlich besser gefallen als die Terrasse vom Clubhaus.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Oak Creek Golf Club – Irvine / Orange County

Auch wenn unser Urlaub nicht als Golfurlaub geplant wurde, haben wir doch die eine oder andere Runde Golf gespielt – es gehört einfach dazu. Und ab und zu findet man Plätze die wir so nicht erwartet haben. Der Oak Creek Golf Club ist genau so ein Platz. Alle Fairways sind von einer üppigen und in der Gegend unerwarteten Vegetation umgeben und obwohl der Platz im Stadtgebiet liegt ist es absolut ruhig. Man hört weder Straßenlärm noch sonstigen Lärm. Dafür erwarten den Golfer toll gepflegte Fairways und schön ondulierte Grüns. Es kommen mal ein paar Bäume in das Spiel, größere Bunker längst des Fairways und einige Wasserhindernisse sind auch vorhanden. Sprich, es ist alles da, was einen guten Golfplatz ausmacht. Und wer nicht zu sehr streut, der findet auch fast alle Bälle wieder. Leider hatten wir das Pech, das wir an diesem Tag einen echt langsamen Flight vor uns hatten, so dass ich hier keine Angabe zu dem Spielfluss machen möchte. Dieser Platz bietet zum Glück im Bereich der Abschläge genug Schattenplätze. Ansonsten lasse ich hier einfach mal die Bilder für sich sprechen.
Auch auf diesem Platz wird der Servicegedanke sehr groß geschrieben. Die Caddies sehen einen vorfahren und kommen mit dem Cart zum Auto gefahren und laden die Sachen aus. Die Carts sind mit dem GPS-System ausgestattet, welches wir schon auf dem TPC Stadium geniessen durften und somit hatten wir auch hier jederzeit eine exakte Entfernung bis zur Fahne. Nach der Runde wurden die Schläger gereinigt und alles zum Auto gebracht. Natürlich kostet so ein Service Geld und jeder möchte Tipp haben, vieles ist einem als Europäer vielleicht auch unangenehm (aber nur weil wir es nicht gewohnt sind). Allerdings habe ich mir immer öfters gewünscht, dass ein Teil dieses Servicegedankens auch nach Europa überschwappen möge.

Ein kleines aber witziges Detail ist uns noch auf gefallen. Auf Bahn 8 und Bahn 17 konnte man über den Monitor im Cart Speisen im Clubhouse bestellen. Ein Service den wir so noch nicht kannten, aber auch nicht wirklich gebraucht haben.
Auch bei diesem Platz gilt, den spielen wir wieder wenn wir in die Gegend kommen!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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