Der Antichrist (aka „Golfer“) auf dem Golfplatz

Nach einer semi-repräsentativen Umfrage im Bereich des HGV haben wir nun eine Liste erstellt, die den Golfplatzantichristen charakterisieren soll. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollte (falls man sich persönlich angesprochen fühlt) nicht zu ernst genommen werden (obwohl…).

Im Mutterland des Golfsports werden wir Deutschen sehr häufig belächelt, da wir Golf nicht als Sport, sondern vielmehr (leider) als Lifestyle (auch noch mit schlechtem Geschmack -> GOLFINO) ansehen. Wenn ich mich auf den hiesigen Golfplätzen umschaue bzw. umhöre, dann muss ich leider den Briten uneingeschränkt recht geben.

Es geht los 🙂

Trolley/Golfkarre:

  • 3-Rad Modell (habe letztens ein Modell mit Einkaufskorb gesehen)
  • Scorekartenhalter (mit Tees)
  • Ballnetz

Bag/Golftasche:

  • Tees (Brushtees!) am Bag angebracht
  • Zählkette / Zählscheibe
  • externer Putterhalter

Im Bag/in der Golftasche:

  • Keine Headcover auf den Hölzern
  • Dafür aber Headcover auf den Eisen
  • Ballangel (mit Headcover!)
  • Mehr Hölzer als Eisen
  • Aufkleber sind noch an den Schäften
  • Greenfeequittungen von anderen Golfclubs
  • Saugnapf am Puttergriff, um den Ball aus dem Loch zu holen

Allgemein:

  • GOLFINO
  • KINBAG
  • PRO ACE
  • KENTON
  • MIKADO
  • Westen (vorzugsweise von GOLFINO)
  • Sprüche („Auf der Range flogen sie noch so gut…“, „Mein Pro hat gesagt…“ etc.)
  • „Golfer“ bzw. „golfen“ statt „Golfspieler“ bzw. „Golfspielen“ sagen
  • „Holz eins“ statt Driver, „6er Eisen“ statt Eisen 6, „P Schläger“ statt Wedge sagen
  • Handschuhe für beide Hände (im Sommer)
  • Ball mit dem Ballmarker vom Handschuh markieren
  • farbige Bälle
  • Hosen (inkl. Teehalter), die man mittels praktischem Reißverschluss in kurze umwandeln kann (das ALLERLETZTE!!!)
  • Golfschuhe im Sneaker-Stil mit mindestens 6 verschiedenen Farben, im Winter gerne auch die Stiefel von Adidas (häßlichste Schuhe der Welt?!), im Sommer wahlweise auch Schuhe mit old-school Fransen-Lasche (sieht nur in Kombination mit obigen Sünden zwangsläufig scheiße aus)
  • Kniebeuge, um (Brush-)Tee (ohne Ball!) in den Boden zu stecken, nach 2min der Versuch die Pinnacle Golf X-treme Distance anti-Slice Murmel auf dem „schiefen Turm von Pisa“ (aka „Tee“) zu platzieren, DANACH vom freundlichen Mitspieler darauf hingeweisen werden, dass man mindestens 2,4cm  zu weit vorne aufgeteet hat
  • mit Handschuh putten
  • Trolley immer auf der falschen Grünseite geparkt, Wedge zum Chippen mitgenommen aber Putter vergessen (Einlochen wird überbewertet!)
  • Bei <5cm Putts „Darf ich zu Ende machen?“ rufen
  • Putter mit links festhalten, dahinter hocken, um diesen (falsch) auszurichten, beim Einnehmen der Standposition, den Schläger zusätzlich noch um 15-20° verdrehen, um dann dem Grün die Schuld für den verschobenen Putt zu geben
  • Übermäßig viele provisorische Bälle spielen – man könnte ja unter 5 Stunden spielen
  • Gürteltasche mit Kombinationshalterung für Scorekarte und Bleistift
  • Titleist Pro V1 bzw. V1x spielen, obwohl die Schlägerkopfgeschwindigkeit bei <50 mph liegt
  • Scorekarte mit Kugelschreiber ausfüllen, immer gleich Stablefordpunkte (Netto) daneben schreiben

Herzlichen Dank allen für die Mitwirkung zur Erstellung dieser Liste.

 

 

 

 

Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor

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The Clay Pigeon Golf Shot

Und noch so eine verrückte Idee, was man mit Golfbällen alles anstellen kann.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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The 200 yard Gong Shot

Ja, auch Golf macht Spaß bzw. auch beim golfen kann man Spaß abseits des Fairways haben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Sepp, den solltet Ihr kennen

Sepp, wer ist Sepp ?

Wer jemals mit mir zusammen auf einer Runde war, der kennt Sepp! Aber wie habe ich Sepp kennen gelernt und vor allem, wer ist Sepp?

Der Reihe nach:
Sepp habe ich vor 2 Jahren, auf einer gemeinsamen Runde mit unseren Captains aus Basel, auf dem Old Course in Lüdersburg kennen gelernt. Ich stand am Tee und wollte mit meinem Driver einen ordentlichen Abschlag auf das Fairway zimmern und wie üblich in diesen Situationen, habe ich den Schlag leider leicht nach links verzogen. Problem, auf der linken Seite gab es leider zuviele Bäume und genau in diese flog der Ball. Einer meiner Flightpartner schrie laut nach Sepp und man mag es kaum glauben, der Ball bekam Holz und landet mittig auf dem Fairway. Lucky Shot ? Ich kann nur sagen, danke an den Flightpartner und danke an Sepp, der gute alte Baumschrat.

Nun kennt Ihr Sepp und wenn Ihr mal in eine ähnliche Situation kommt, probiert es doch einfach mal aus.
Wenn er Euch wohl gesonnen ist, hilft er auch 😉 Auch auf Gut Kaden und im Club Ahrensburg hat er mir schon sehr geholfen. In Falkenstein war er wohl noch nicht, dort hat es leider nicht geklappt ;-(

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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zu schön :-)

Jesus und Petrus golfen.
Petrus hat die Ehre und schlägt mit dem Driver extrem weit ab und der Ball kommt auf dem Grün perfekt zu liegen.
Jesus spricht den Ball an, holt aus – und verfehlt den Ball völlig. Der Ball hat sich kein bißchen bewegt.
Da kommt auf einmal eine kleine Maus, schnappt sich den Ball und läuft weg.
Dann kommt eine Katze, shnappt sich die Maus und rennt weg.
Dann stößt aus dem Himmel ein Adler, schnappt sich die Katze und kreist über dem Golfplatz.

Dann schlägt ein Blitz aus dem Himmel und trifft den Adler.
Adler läßt Katze los, Katze läßt Maus los, Maus läßt Ball los und der Ball landet perfekt im Loch.

Petrus sieht sich das unbewegt an und fragt dann:“Sag mal Chef, wollen wir Golf spielen oder blödeln?“

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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