Produkttest: Entfernungsmesser

Ihr Leser wisst, wie wir zum Thema Werbung auf unserem Blog stehen – wir machen keine! Daher gibt es bei uns keine Anzeigen und kein Linksharing. Ganz anders sehen wir hier Produkttests. Ab und zu bekommen wir eine Anfrage von einem Unternehmen, mit der Bitte die Produkte zu testen und darüber zu schreiben. Dann klären wir im Vorfeld, ob wir in unserer Meinung frei sein dürfen oder ob man von uns erwartet, das wir einen „fertigen“ Text einfach nur posten. Erstes ist immer spannend, zweites wird von uns abgelehnt.
Nun trage ich mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen neuen Entfernungsmesser zu kaufen. Mein jetziger Entfernungsmesser kommt ein bisschen in die Jahre und hat einen extrem hohen Batterieverbrauch. Zusätzlich muss ich mittlerweile drei- bis viermal messen, bis ich ein wirklich sicheres Ergebnis habe. Da ich ein Freund des schnellen Spieles bin, dauern mir diese zusätzlichen Messungen zu lange und behindern eher, als dass sie vernünftig helfen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen ich mir kaufen soll. Bushnell ist in dem Bereich bestimmt der Marktführer, aber der Preis ist für mich nicht wirklich interessant. Ich persönlich finde die Geräte einfach zu teuer. Auch mit dem Kauf einer GPS-Uhr von Garmin oder Bushnell tue ich mich schwer. Wenn ich auf dem Golfplatz bin, trage ich keine Uhr, da ich das hinderlich finde. Hinzu kommt der zusätzliche Aufwand mit Updates und das regelmäßige Laden der Uhr. Nach dem Umbau von einigen Bahnen auf unserem Platz Gut Kaden, hat es ewig gedauert bis das entsprechende Update bereit stand. Da nützt einem so eine Uhr gar nichts. Daher werde ich auf jeden Fall bei einem Laser-Entfernungsmesser bleiben.

Während dieser Überlegungen trat die Firma Golflaser.de an mich heran und fragte, ob ich Interesse an einem Produkttest mit Ihren Produkten habe. Toll dachte ich mir, das passt ja. Nach wenigen Mails war schnell klar, das ich ein Testprodukt bekomme und darüber frei schreiben kann und wie oben schon erwähnt, das mache ich sehr gern. Damit bin ich in der sehr komfortablen Lage, einen neuen Laser Entfernungsmesser gegen meinen „alten“ zu testen.
Am 20. April bekam ich dann den neuen Entfernungsmesser von GolfLaser per Post und war beim „Unboxing“ schon begeistert. Zusätzlich zum Laser ist in der Verpackung noch ein Microfasertuch zur Reinigung und ein Tasche für den täglichen Transport. Ein erster Test im Büro (Anpeilung des Nachbargebäudes) zeigte ein sehr schnelles Ergebnis. Eine umfängliche Einrichtung ist bei solchen Geräte nicht notwendig – auspacken und loslegen ist hier die Devise. Und da ich auch kein Brillenträger bin, muss ich auch am Fokus nichts verändern.

Am 01. & 02. Mai war es dann endlich soweit. Der neue Laser ging mit auf die Runde und schnell wurde klar, das passt. Schnelle Ergebnisse durch kurzes Anpeilen der Fahne. Hier hilft die Flagfinder-Technology. Die Messdaten bezüglich der Entfernungen sind bei beiden Lasern gleich, aber davon bin ich eh ausgegangen. Der Laser gut in der Hand, die Tasche für den Transport ist durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Aufhängung flexibel am Bag zu befestigen, so dass auch ein schneller Zugriff auf den Laser möglich ist.
Zusätzlich ist mir noch ein weiterer Vorteil gegenüber meines bisherigen Lasers aufgefallen. Das Messen von markanten Punkten auf dem Platz ist schneller und einfacher. Wie weit ist es bis zum Wasserhindernis bzw. zum Ende? Wie weit ist es bis zur Baumgruppe, die eventuell ins Spiel kommen kann? Auch solche Entfernungen sind für ein gutes Course-Management und damit für das eigene Spiel durchaus wichtig. Das kann mein bisheriger Laser zwar auch, aber nicht so gut und nicht so schnell. Hier musste ich immer 3 -4 Mal nach messen.
Da wir auf Gut Kaden Flaggenstöcke haben, die eingearbeitete Prismen haben, ist das „Anpeilen“ der Fahnen bzw. der Flaggstöcke auf Gut Kaden recht einfach. Schwieriger wird es, wenn nur die Fahne selbst als Messpunkt zur Verfügung steht. Das habe ich natürlich auch ausprobiert (Flaggen auf den Übungseinheiten) und hier zeigt der Birdie 500 seine Stärken gegenüber meines bisherigen Entfernungsmessers.

Mein Fazit zum Birdie 500 fällt daher auch sehr positiv aus. Er liegt gut in der Hand, sieht dazu auch noch gut aus, liefert schnelle Ergebnisse und kostet mit derzeit ca. 170,00 EURO auch nur die „Hälfte“ vom Bushnell Tour V3. Für mich mehr als genug überzeugende Argumente bei diesem Entfernungsmesser von GolfLaser zu bleiben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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America’s 20 Toughest Golf Courses (via Golf Digest)

Heute stolperte ich über einen schon etwas älteren Artikel, der sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Welche Golfplätze sind laut Golf Digest wohl die toughesten? Hier könnt Ihr direkt einen Blick auf die Auswahl werfen. Und während ich so durch die Auswahl klickte, fand ich unter Punkt 8 einen „Bekannten„, den wir im letzten Jahr gespielt haben. Der TPC Stadium in La Quinta wurde uns als der tougheste Golf Course in Kalifornien vorgestellt. Allerdings muss ich sagen, das ich diesen Course als nicht so schwierig empfand und nur positive Erinnerungen an diesen tollen Golfplatz habe.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Wenn das Golfgepäck „umsonst“ mit auf die Reise geht …

Wir waren mal wieder auf Reisen und natürlich sollte das Golfgepäck mit uns fliegen. Kein Urlaub ohne eine Runde Golf ist ja fast schon Standard bei uns. Allerdings mussten wir im Vorfeld bei der Planung schon fest stellen, das es im Umkreis von Washington (unserem Reiseziel) zwar viele Golfplätze gibt, diese aber fast alle private Clubs sind. Es gibt einige öffentliche Plätze, allerdings haben wir auf zwei davon einen kurzen Blick werfen können. Solche Wiesen möchte man nicht spielen.
Nun kann man als Mitglied von „Flying Blue Golf“ (Air France & KLM) sein Golfgepäck für die Reise anmelden, druckt sich einen Voucher aus und nimmt sein Golfgepäck bei den genannten Fluggesellschaften ohne zusätzliche Gebühr (umsonst) mit. Toll, also alles zusammen gepackt und mit nach USA genommen. Leider hat es in zwei Wochen nur für eine einzige Runde Golf gereicht. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber eigentlich haben wir das Golfgepäck umsonst mit genommen. Für eine Runde hätten es durchaus Leihschläger getan …

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Vice Golf – Pro oder Shooter?

Manchmal gibt es doch witzige Zufälle. Da bekomme ich eine Mail mit der Bitte, über eine neue Ballmarke zu schreiben (siehe vorherigen Post), bekomme Bälle zum Testen geschickt und poste ein Bild davon bei Facebook. Und auf einmal kommt eine zweite neue Ballmarke auf mich zu und fragt mich ebenfalls ob ich die Bälle testen könnte. Na klar, sagte ich, schickt mir einfach Material zu. Auch hier habe ich angegeben, welcher Ball mir im normalen Spiel am liebsten ist und ein Tag später erreicht mich ein Paket von Vice Golf mit 3 Dutzend Vice Pro und Vice Shooter Bällen. Sprich, ordentlich Material zum testen.

Der Vice Pro und der Vice Shooter sind ähnlich zu meinen favorisierten Bällen und von daher stellte sich sehr schnell ein gewohntes Ballgefühl beim Spiel ein. Chippen und putten, alles so, wie ich es kannte, keine Unterschiede zu bemerken. Und wenn sich einer der Bälle ins Wasser oder ins Aus verabschiedete, nicht so schlimm, ich war ja versorgt und konnte somit noch reichlich Bälle ins Spiel bringen. Wie gesagt, alles unter der Betrachtung, das ich Amateur und kein Profi bin.
Auch bei Vice kann man seine Bälle mit Logo bestellen und das auch zu einem wirklich guten Preis. Die Preisübersicht findet man im Netz und die Kosten werden transparent dar gestellt.

Was ich bei Vice sehr gut finde, man bekommt gefärbte Bälle in einer sehr guten Qualität. Warum schreibe ich das? Jeder von uns spielt fast das ganze Jahr Golf und es gibt Situationen, bei denen man weisse Bälle nicht mehr sieht. Hier würde dann jeder von uns gern auf farbige Bälle zurückgreifen. Leider gab es die bisher nur in Qualitäten, auf die ich dankend verzichtet habe. Harte Murmeln muss ich mir nicht mehr antun. Mit den Vice Pro Neon ändert sich das nun, denn hier bekommt man einen farbigen 3 Piece Ball in einer guten Qualität. Finde ich gut!

Und noch eine Kleinigkeit, das Verpackungsdesign gefällt mir 😉

 

P.S. Es war kurz angedacht, hier einen Vergleichstest zu machen. Allerdings habe ich von dieser Idee Abstand genommen. Beide Marken sind sich zu ähnlich, denn immerhin gehen beide aus „Flake Golf“ hervor. Für mich einzig ersichtlicher Unterschied ist das Marketing und das Design. Ich habe für mich einen persönlichen Favoriten gefunden und sollte ich mal von meinen Lakeballs (natürlich in bester Qualität) auf neue Bälle umsteigen, wird mich eines der beiden Unternehmen als Kunden bekommen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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White Nugget – Revolution am Golfballmarkt?

Vor ca. 2 Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich auf fooore! über die Golfbälle von white Nugget schreiben könnte. Da fooore! werbefrei bleiben soll geht so etwas natürlich nur, wenn ich Bälle zum testen bekomme und schreiben darf, was ich möchte. Die Rahmenbedingungen waren geklärt und ich bekam ein NUGGET SET MINI geschickt, von jeder der vier Sorten jeweils 3 Bälle. Ein wenig „schleierhaft“ war mir die Auswahl der Bälle schon, denn ich habe im Vorfeld durchaus gesagt, dass ich in der Regel nur den TaylorMade TP bzw. TaylorMade Penta spiele, da ich bei diesen Bällen das „für mich beste Gefühl“ habe. Hier wären vergleichbar die beiden Ballsorten White Nugget 24 Carat und Buffalo Bill. Daher hätte ich an einen Tester gar nicht die beiden Sorten 18 und 21 Carat verschickt, sondern eben nur die beiden Sorten 24 Carat und Buffalo Bill und davon dann entsprechend mehr.
Am Samstag ging es dann auf den Platz, ich wollte an diesem Tag schauen, ob ich die Bälle mag oder eben nicht. Ein fundierter Test darf von mir als Amateur eh nicht erwartet werden. Daher bin ich als erstes auf das Puttinggreen und habe alle Bälle gegeneinander bewertet. Hier gilt bei mir, je weicher der Ball desto eher mag ich das Ansprechverhalten und damit auch den Ball. Allerdings liefen bei diesem Test alle Bälle gleich stabil in Richtung Loch. Trotzdem hatte ich hier schon das Gefühl, das ich mit dem 24 Carat besser zurecht komme. Danach noch ein bisschen chippen und dann ab auf die Runde.
Beim chippen merkte ich schon einen großen Unterschied zwischen den einzelnen „Carat“. 18 und 21 lagen mir nicht wirklich, bei 24 Carat und Buffalo Bill war alles in Ordnung. Auf der Runde hat sich das besagte Gefühl leider bestätigt, denn auf dem ersten Loch habe ich direkt mal den 18 Carat Ball gespielt. Sorry, aber der Ball wurde direkt nach Loch 1 ausgetauscht. Er war mir einfach zu hart und das Gefühl im Treffmoment lag mir gar nicht. Und da der 21 Carat Ball ähnlich dem 18 Carat Ball ist, blieb dieser auch direkt im Bag und wurde später an einen Mitspieler verschenkt.
Dann kam der Wechsel auf den 24 Carat Ball und ich muss sagen, dieser Ball ist toll. Im Treffmoment beim Abschlag, vom Fairway Richtung Green und beim putten, der Ball hat sich so verhalten, wie ich es von meinem TaylorMade-Bällen gewohnt war und auch der Score lies sich sehen. Leider hat er sich an Loch 9 auf einen Tauchgang begeben und somit wurde es Zeit den Buffalo Bill ins Spiel zu bringen. Auch hier hatte ich das gleiche Gefühl und Bill hat tapfer bis Loch 18 durch gehalten.

Mein Fazit zu diesen Bällen.
Ich bin ein Freund von weichen Bällen und merke es immer wieder. Daher werden es weder der 18 Carat Ball noch der 21 Carat Ball in mein Bag schaffen. Die anderen beiden haben hier schon eher eine Chance. Ich hätte mich daher eher über ein Dutzend Bälle der Sorte 24 Carat bzw. Buffalo Bill gefreut und auf die anderen Sorten verzichtet. Dann wäre auch die Chance, solche Bälle über einen längeren Zeitraum zu spielen und zu testen, da gewesen. Somit beschränkt sich dieser Test nur auf die zwei gespielten Runden, denn jeweils einer der Bälle verbleibt als Erinnerung und wird nicht gespielt.
Seit kurzen bietet white Nugget die Bälle auch mit Logodruck an. Meiner Meinung nach sehr interessant für Firmen, die nicht immer die üblich verdächtigen Bälle verschenken möchten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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