4. Juni 2013
Das ich von diesem Golfplatz nichts halte, ist weder neu noch überraschend.
Aber das ich nun von denen auch noch Mails bekomme, die schlimmer kaum sein können, nervt mich doch langsam gewaltig. Da wird mir heute per Mail ein “Schnupper-Golf-Mentalworkshop” angeboten, der in der nächsten Woche statt finden soll. In dieser Mail steht weder ein Name an den man sich wenden kann, noch stehen Preise was so ein ”Schnupper-Golf-Mentalworkshop” kostet. Dafür wird einem ein Soforteffekt versprochen und der gleich mehrmals in der Mail.
Aber in meinen Augen liegt der Knaller der Mail in diesem Satz: “Anmelden könnt ihr euch im Internet über Doddle, aber auch telefonisch unter der 0410./…..” Ich kenne zwar zwar die Seite doodle aber Doddle ist mir völlig unbekannt. Und ohne einen Direktlink wird das eh niemand finden.
Mein Fazit: Setzen, sechs. Schlimmer geht kaum noch. Diletantisch bis zum Ende.
Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag
Geschrieben in Abseits des Fairways
10. April 2013
Das solltet Ihr Euch anschauen. Der Linksgolfer alias Rüdiger Meyer hat ein “bisschen” Arbeit investiert und die wichtigsten Fakten zu dem traditionsträchtigsten Turnier zusammen getragen. Und was er daraus gemacht hat, kann sich sehen lassen.
Anschauen, herunterladen und auf dem iPad lesen. Für alle ohne iPad gibt es natürlich auch ein PDF.
Viel Spaß dabei! Und Rüdiger, das hast Du Super gemacht !!
Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag
Geschrieben in Abseits des Fairways
18. Juni 2012
Alles fing mit einer Mail an, die so oft kommen, das es schon nervt. Uns als Betreiber wurde mitgeteilt, das man einen unserer Artikel gut findet (komischer Weise war es gerade der aktuellste im Blog) und das man diesen gern auf einem neuen Golfportal einbinden möchte. Las sich wie: “Ich schmiere Dir Honig ums Maul und Du schreibst für uns” – Wir lehnten dankend ab und schauten mal, was da so kommt.
In der Zwischenzeit hat unser geschätzter Blogger-Kollege Der Linksgolfer einen tollen Bericht über dieses neue Portal verfasst, den Ihr Euch auf jeden Fall durchlesen solltet. Dem ist auch nichts mehr hinzu zu fügen. Das neue Portal ist heute online gegangen und ich sehe wenig bis nichts, was mich dort interessieren könnte. Ein paar Sachen sind so alt, darüber haben wir schon vor 4 Jahren berichtet. Somit ist schon einmal das Wörtchen “aktuell” in Ihrem Slogan widerlegt.
Aber warum schreibe ich das alles. Weil ich das Gefühl nicht los werde, das es bei diesem Portal nur darum geht, möglichst billig an Content zu kommen und somit möglichst teuer die Werbeflächen zu verkaufen. So sind auch gewisse Überschriften so gewählt, das man bei Suchanfragen möglichst weit oben landet. Daher habe ich auch mal so ein Schlagwort als Überschrift gewählt.
Wir bei fooore! sind keine Journalisten und betreiben dieses Blog aus reiner Freude am Spiel und der Technik. Bei uns gibt es weder Werbebanner noch sonstige komischen Einblendungen, weil wir es nicht wollen und die Besucher nicht quälen möchten.
Daher mein Appell an die Portalbetreiber. Kauft Euch gute Journalisten zu einem fairen Preis und lasst diese gute Artikel schreiben. Nur dann bekommt Ihr die Aufmerksamkeit die Ihr Euch wünscht!
Und noch ein Tipp zum Schluss: Auf Mallorca kann man NICHT billig Golf spielen. Jeder Platz muss gut gepflegt werden und Pflege kostet Geld!
Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag
Geschrieben in Abseits des Fairways,Allgemein
7. Mai 2011
Ich möchte nicht noch ein Loblied auf diesen Ausnahmegolfer schreiben. Das haben die “Blogerkollegen” schon getan und sogar wesentlich besser als ich es könnte (siehe hier: Der Linksgolfer und Kiki ) mit zwei Artikeln die ich Euch ans Herz legen möchte.
Warum schreibe ich aber auch noch einmal zu diesem Thema? Eigentlich war ich heute auf eine Runde mit Gerd verabredet und er brachte mich auf die Idee, aus jeder noch so aussichtslosen Lage den Ball bestmöglich zu spielen – einfach in Gedenken an diesen begnadeten Golfer!!
Natürlich ist das leichter gesagt als getan. An Bahn C1 verzog ich meinen Abschlag nach links und lag somit weit weg vom Fairway. Ein Traumschlag auf das Grün ebnete den Weg zum Par. Auch an der C6 machte ich Seve alle Ehre. Den Abschlag in den rechten Bunker kurz vor das Wasser. Zweiter Schlag durch den Baum in das Wasserhinderniss (aber nicht im Wasser). Dritter Schlag einmal quer über das Fairway in das nächste Wasserhinderniss (aber auch dieses Mal nicht im Wasser). Vierter mit dem Lob-Wedge an den Stock, ein Putt = Par. Wer braucht schon ein Fairway um ein tolles Ergebnis zu spielen!
Seve, in Gedanken hatte ich Dich heute mit auf der Runde – Ruhe in Frieden.
Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag
Geschrieben in Abseits des Fairways
13. April 2011
Nach einer semi-repräsentativen Umfrage im Bereich des HGV haben wir nun eine Liste erstellt, die den Golfplatzantichristen charakterisieren soll. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollte (falls man sich persönlich angesprochen fühlt) nicht zu ernst genommen werden (obwohl…).
Im Mutterland des Golfsports werden wir Deutschen sehr häufig belächelt, da wir Golf nicht als Sport, sondern vielmehr (leider) als Lifestyle (auch noch mit schlechtem Geschmack -> GOLFINO) ansehen. Wenn ich mich auf den hiesigen Golfplätzen umschaue bzw. umhöre, dann muss ich leider den Briten uneingeschränkt recht geben.
Es geht los
Trolley/Golfkarre:
- 3-Rad Modell (habe letztens ein Modell mit Einkaufskorb gesehen)
- Scorekartenhalter (mit Tees)
- Ballnetz
Bag/Golftasche:
- Tees (Brushtees!) am Bag angebracht
- Zählkette / Zählscheibe
- externer Putterhalter
Im Bag/in der Golftasche:
- Keine Headcover auf den Hölzern
- Dafür aber Headcover auf den Eisen
- Ballangel (mit Headcover!)
- Mehr Hölzer als Eisen
- Aufkleber sind noch an den Schäften
- Greenfeequittungen von anderen Golfclubs
- Saugnapf am Puttergriff, um den Ball aus dem Loch zu holen
Allgemein:
- GOLFINO
- KINBAG
- PRO ACE
- KENTON
- MIKADO
- Westen (vorzugsweise von GOLFINO)
- Sprüche (“Auf der Range flogen sie noch so gut…”, “Mein Pro hat gesagt…” etc.)
- “Golfer” bzw. “golfen” statt “Golfspieler” bzw. “Golfspielen” sagen
- „Holz eins“ statt Driver, „6er Eisen“ statt Eisen 6, “P Schläger” statt Wedge sagen
- Handschuhe für beide Hände (im Sommer)
- Ball mit dem Ballmarker vom Handschuh markieren
- farbige Bälle
- Hosen (inkl. Teehalter), die man mittels praktischem Reißverschluss in kurze umwandeln kann (das ALLERLETZTE!!!)
- Golfschuhe im Sneaker-Stil mit mindestens 6 verschiedenen Farben, im Winter gerne auch die Stiefel von Adidas (häßlichste Schuhe der Welt?!), im Sommer wahlweise auch Schuhe mit old-school Fransen-Lasche (sieht nur in Kombination mit obigen Sünden zwangsläufig scheiße aus)
- Kniebeuge, um (Brush-)Tee (ohne Ball!) in den Boden zu stecken, nach 2min der Versuch die Pinnacle Golf X-treme Distance anti-Slice Murmel auf dem „schiefen Turm von Pisa“ (aka „Tee“) zu platzieren, DANACH vom freundlichen Mitspieler darauf hingeweisen werden, dass man mindestens 2,4cm zu weit vorne aufgeteet hat
- mit Handschuh putten
- Trolley immer auf der falschen Grünseite geparkt, Wedge zum Chippen mitgenommen aber Putter vergessen (Einlochen wird überbewertet!)
- Bei <5cm Putts „Darf ich zu Ende machen?“ rufen
- Putter mit links festhalten, dahinter hocken, um diesen (falsch) auszurichten, beim Einnehmen der Standposition, den Schläger zusätzlich noch um 15-20° verdrehen, um dann dem Grün die Schuld für den verschobenen Putt zu geben
- Übermäßig viele provisorische Bälle spielen – man könnte ja unter 5 Stunden spielen
- Gürteltasche mit Kombinationshalterung für Scorekarte und Bleistift
- Titleist Pro V1 bzw. V1x spielen, obwohl die Schlägerkopfgeschwindigkeit bei <50 mph liegt
- Scorekarte mit Kugelschreiber ausfüllen, immer gleich Stablefordpunkte (Netto) daneben schreiben
Herzlichen Dank allen für die Mitwirkung zur Erstellung dieser Liste.
Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor
Geschrieben in Abseits des Fairways,Allgemein,Fun and Jokes,Golf