Valderrama

Nachdem ich mehrfach höflich genötigt wurde, werde ich nun mit Freuden einige Zeilen über den Halbmythos Valderrama abfassen.

Im Dezember hatte ich das Glück für eine Woche mit zwei Pros (Thomas Lloyd & David Britten) nach Sotogrande zu reisen. Da die Eltern von Thomas Llloyd während der Bauphase von Valderrama (frühe 80er) ein Grundstück am 9. Fairway erwarben, ist er in der glücklichen Lage, sich als Mitglied von Valderrama zu wissen – einer von lediglich 400. Dies ermöglichte es mir, diesen extravaganten Platz dreimal in einer Woche spielen zu dürfen.

Einiges über diesen Golfplatz: Der Pflegezustand sucht seinesgleichen bzw. ist so übertrieben gut, dass es streckenweise manikürt wirkt. Die Grüns sind mörderisch schnell und fast unmöglich zu lesen; allein die Vorgrüns weisen einen Faktor 10 auf dem Stimpmeter auf. Die Fairways gleichen einem kurzflorigen Teppich (wie gemacht für Footjoy Classics).

Der Platz ist eigentlich nicht besonders lang: 5.911m von Weiß bzw. 6.389m von den Championship Tees; doch liegen seine fast unüberwindbaren Schwierigkeiten in der Summe aus überragenden Korkeichenästen und sauschwierigen Grüns begründet. Wer den Platz zum ersten Mal spielt, sollte auf JEDEN FALL einen Caddy zurate ziehen. Wenn man nicht weiß, wo man hinspielen soll, wird man keinen Spaß haben.

Wenn man den Platz erst einmal kennt, weiß man zwar wo man hinspielen bzw. wo man die Grüns anspielen soll. Nur…. als Amateur gelingt das ja leider auch nicht immer. Die Grüns sind umsäumt von einem sehr dichten Rough. Es ist faktisch unmöglich up & down zu spielen. Downhill Putts sind nicht spielbar. Nur ein Sprinklerdeckel auf der 17 bewahrte mich davor ins Wasser zu putten.

Natürlich macht diese Wiese Riesenspaß, jedoch waren wir stets fast allein auf dieser exklusiven Anlage. Auch im Clubhaus unter den Bildern vom Rydercup 1997 und den Volvo Masters bzw. WGC Championship waren wir die Einzigen. Eine wahre Verschwendung.

Nur um einen Haken zu setzen? Dann kann man dort für horrendes Geld spielen. Mehr Spaß hingegen hat mir San Roque Old bereitet. Dort zahlt man ein Drittel und befindet sich unter Menschen. Der Golfsport sollte etwas lebiger sein.

Dennoch war es ein Erlebnis. Noch ein Ratschlag (neben dem Caddy): Wer nicht mindestens Handicap -18 hat, sollte diesen Platz meiden. Er ist einfach zu anspruchsvoll; zudem werden Amateure mit ihren gelöffelten Schlägen sehr erfolglos auf den extrem kurz gemähten Fairways agieren.

Den Platzrekord von Bernhard Langer (eine 62) kann ich persönlich nicht nachvollziehen (Tom & David auch nicht).

Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor

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The Clay Pigeon Golf Shot

Und noch so eine verrückte Idee, was man mit Golfbällen alles anstellen kann.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Gestern lag hier noch Schnee

Oder auch Nur die Harten kommen in Garten. Nach dem ich heute auf der Startseite von Gut Kaden mit Freude vernahm, dass die Bahnen wieder bespielbar sind, wurde die Planung für den heutigen Tag kurzerhand geändert und ein 9-Loch Runde angesetzt.

Bei starkem Wind und kühlen Temperaturen gings auf die Runde. An einigen  Löchern musste man sich aber die Augen reiben: Da waren doch mal Bäume! Jetzt sind da nur noch Stümpfe zu sehen. Äußerst radikal.

Schaut selbst liebe Spieler, die Gut Kaden kennen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von ajud

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GreenBC™ Reise nach Belek – Fazit

Frisch zurück aus Belek ist es Zeit, ein kurzes Fazit zu ziehen. Wir waren 4 Tage unterwegs, da wir auf Einladung von Sun Express und Rixos Hotels uns die Begebenheiten in Belek angeschaut haben. Man nennt es auch einen “Fam-Trip”….
Abflug war am Samstag, den 04.12.2010 mit Sun Express von Hamburg nach Antalya. Nach 3.15 Stunden ist man am Mittelweer in der Sonne und der deutschen Zeit um eine Stunde voraus. Ca. eine weitere Stunde später (incl. Gepäckabholung und Transfer) ist man in DER Golfdestination der Türkei. In Belek erwarten einen um diese Jahreszeit 14 top gepflegte Golfplätze und unzählige Hotels unterschiedlichsten Standards. Auf allen Plätzen säumen Pinien die Fairways, diese teilweise stark das Spiel beeinflussen. Einzig auf dem Lykia Links Course ist nicht ein Baum zu sehen. Dafür hat man einen typischen Links-Course direkt am Mittelmeer, welcher ca. 30 Autominuten von den Hotels in Belek entfernt ist.
Am Sonntag, den 05.12.2010 hatten wir dann die Möglichkeit den Sueno Dunes zu spielen. Wie schon erwähnt, ist der Platz teilweise recht kurz und daher nicht allzu schwierig zu spielen. Allerdings wird der Sueno Dunes es schwer haben, sich zu meinen Favoriten zählen zu dürfen. Diesen Status haben sich zwei andere Plätze erarbeitet, dazu aber gleich mehr. Am Abend wurden wir dann durch das Hotel geführt und es erwartete uns ein Essen im osmanischen Restaurant des Rixos Premium Belek. Und da mit uns einige der GreenBC-Captains aus den einzelnen Regionen vor Ort waren, haben wir den Abend entspannt an der Bar ausklingen lassen. Und ja, es soll auch einige Ausfälle gegeben haben…
Am Montagmorgen starteten wir dann eine Besichtigungstour über ein paar der Golfplätze. Für mich sehr schön, denn ich kenne einige der Plätze aus dem letzten Jahr und habe nun noch einige weitere gesehen. Allerdings fehlen mir noch so ca. 5-6 Plätze, ich muss also auf jeden Fall noch einmal nach Belek fliegen. Nach den Plätzen Gloria und Lykia haben wir im National einen kleinen Snack genommen und sind dann für einen Sundowner auf den Carya gefahren. Und dieser Platz hat mich begeistert. Tolle Fairways, schneeweise Bunker und harte und schnelle Grüns. Die Bilder aus dem vorigen Beitrag sprechen wohl für sich.
Und bevor ich jetzt hier wieder ins Schwärmen gerate, möchte ich eben mal meine Favoriten los werden. In die Wertung kommen nur die Plätze, die ich bereits gespielt habe.
An erster Stelle stehen ganz hoch im Kurs der Montgomerie und der Carya, da diese Plätze sich absolut gegen den Rest hervorheben. Auf den zweiten Platz schaffen es die beiden Gloria Plätze, auch wenn ich hier dem New Course den Vorrang geben würde, da dieser meinem Spiel besser entgegen kommt als der Old Course. Den dritten Platz vergebe ich an den Sueno Dunes, welcher mich nicht so wirklich überzeugt hat. Die derzeitige “rote Laterne” geht an den Nobilis Golf Course, den ich letztes Jahr zweimal gespielt habe. Dieser Platz ist für sich alleine betrachtet zwar ein netter Golfplatz, kennt man aber die anderen Plätze in Belek, dann kann der Nobilis einfach nicht mit halten.
Und natürlich gibt es noch die Plätze, auf die ich es bisher aus Zeitgründen noch nicht geschafft habe, die ich aber auf jeden Fall gern noch spielen möchte. Am liebsten natürlich in folgender Reihenfolge: National, Lykia Links, Nick Faldo, Pasha und Sultan.
Der Abend stand im Zeichen der Gastgeber Sun Express, Rixos Premium Belek und DSC.
Hart wurde es noch einmal am Dienstag, dem Tag der Rückreise. Shuttle nach Antalya um 5.30 Uhr Ortszeit, dann Flug nach Istanbul und nach 3 Stunden Aufenthalt ging es weiter nach Hamburg. Wir hatten leider keinen Direktflug mehr bekommen.
Nachdem ich nun zum zweiten mal in Belek war, muss ich sagen, das diese Region für Golfer mehr als interessant ist. Allerdings sollte man schon für eine Woche dorthin fliegen, denn die 4 Tage sind einfach zu kurz, da nur an zwei Tagen golfen möglich ist. Trotzdem war es ein toller Kurztrip, da wir dem Schnee und der Kälte entfliehen konnten. Wir haben viele liebe Menschen vor Ort getroffen, die wir zu selten sehen und hatten an den drei Tagen genug Möglichkeiten zu ausführlichen Gesprächen. Auch gehe ich davon aus, das es wohl meine letzten Runden in diesem Jahr gewesen sind und somit war es gelungener Golf-Jahresabschluss. Daher auf diesem Weg noch einmal einen herzlichen Dank an die Organisatoren und die fleissigen Helfer vor Ort!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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GreenBC™ Reise nach Belek, Carya GolfCourse

Der Nikolaustag stand heute wieder ganz im Zeichen des Sports mit der kleinen weissen Kugel. Nach einem Frühstück auf der Terrasse in der Sonne ging es mit dem Bus zu einigen ausgewählten Golfplätzen. Die Gloria-Plätze standen als erste auf dem Programm. Hier haben wir ja letztes Jahr zwei Tage Turnier gespielt und kannten diese daher schon recht gut. Danach ging es weiter zum Lykia Links Course. Dieser ist etwas außerhalb von Belek und wurde vor einer Woche in den Winterschlaf geschickt. Eine coole Wiese, die einige von uns gern gespielt hätten, leider war das nicht möglich. Natürlich fehlten die typischen Topfbunker auch nicht. Im National Golf Curse haben wir dann eine entspannte Mittagspause eingelegt und sind danach zum Carya Golf Course gefahren. Hier hatten wir einen Sundowner gebucht. Wir waren recht früh vor Ort und konnten somit ca. 30 Minuten eher auf die Runde. Wer Belek kennt weiß, wie kostbar diese Minuten sind, denn es wird hier leider viel zu früh dunkel. 14 Löcher haben wir geschafft, danach wäre ein Spiel nur noch per Gehör möglich gewesen. Toller Platz, top gepflegte Fairways, strahlend weisse Bunker sind nur ein paar Highlights dieses Courses. Daher zählt der Carya nun mit zu meinen Favoriten in Belek (neben dem Montgomerie). Nette und entspannte Flightpartner haben diesen sonnigen und tollen Tag begleitet. Und wie immer ein paar visuelle Eindrücke von diesem Traumplatz.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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