La Quinta Golf & Spa Resort – Marbella

Andalusien ist immer eine Reise wert. Vor allem fĂŒr Golfer. Es gibt an der Costa del Sol so einige gute PlĂ€tze die man spielen sollte.
Auch dieses Jahr verbrachten wir im Februar wieder eine Woche im sonnigen spanischen SĂŒden und natĂŒrlich wollten wir auch einen uns unbekannten Platz spielen. La Quinta warb mit einem netten Angebot, so dass einer Startzeit nichts im Weg stand. Und ich muss sagen, ich war begeistert. Das hĂ€tte ich nicht erwartet. Das La Quinta Golf Resort hat insgesamt 3×9 Loch und liegt eingebetet zwischen den HĂ€usern der Urbanisation in den Bergen oberhalb von San Pedro. In direkter Nachbarschaft findet man die PlĂ€tze Los Arqueros, Los Narranjos, Las Brisas, Aloha Golf und La Zagaleta. Von der Strasse sieht man wenig vom Golfplatz was im Umkehrschluss natĂŒrlich sehr positiv ist, denn man sieht auch wenig Strasse vom Golfplatz aus. Die Runde C+A ging gut los und liess sich sehr gefĂ€llig spielen. Wir hatten GlĂŒck und auf den ersten 9 Loch niemanden vor uns, ein schnelles Spiel war somit möglich. Allerdings drĂ€ngte sich auf den zweiten 9 Loch ein Damenflight vor uns. 4 Ladies die leider nicht wirklich spielen konnten machten die zweiten 9 Loch zu einem ganz entspannten Event …
Der Platz La Quinta lĂ€sst sich sehr entspannt spielen. Es gibt zwar die typischen Hanglagen, die auf Grund der Topografie des Platzes unvermeidbar sind, aber ich nutze solche Situationen immer gern als Training. Wo findet man so etwas schon in Hamburg (außer in Falkenstein oder Hockenberg).
Mich hat der Platz begeistert und wĂ€ren wir fĂŒr die kommenden Tage nicht schon verabredet gewesen, hĂ€tten wir La Quinta sicherlich noch einmal gespielt. Aber wir sind ja hoffentlich nicht zum letzen Mal in Andalusien gewesen ;-)
Ein kleiner Tipp fĂŒr das KaltgetrĂ€nk nach der Runde. Nach Beendigung der A-Runde kommt man wieder an den AbschlĂ€gen von A & B vorbei. Oberhalb dieser AbschlĂ€ge gibt es eine kleine Bar mit einer gemĂŒtlichen Terrasse von der man einen schönen Überblick ĂŒber ein paar Löcher hat. Guter Kaffee und selbst gemachter Kuchen runden das Angebot hier ab. Mir hat diese Bar wesentlich besser gefallen als die Terrasse vom Clubhaus.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Los Arqueros Golf and Country Club

Anfang Februar ist es in Hamburg kalt, nass und ungemĂŒtlich. Eigentlich kein Wetter zum golfen und fĂ€llt mal Schnee, dann fehlen die Berge zum Skilaufen. Also musste eine Entscheidung her. Entweder eine Woche zum Skifahren oder ab in die Sonne zum Golf spielen. Die Entscheidung fĂŒr Sonne, WĂ€rme und Golf war schnell getroffen und somit ging es mal wieder nach Andalusien, wo wir uns ja mittlerweile schon auskennen und sehr wohl fĂŒhlen.
NatĂŒrlich musste auch in diesem Urlaub mal eine Abwechslung in Bezug auf die zu spielenden PlĂ€tze sein und wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Sollte es La Quinta sein oder doch lieber Los Arqueros. Beide PlĂ€tze sind recht schnell zu erreichen, daher diese Auswahl. Eine kurze Recherche im Internet und ein paar Bewertungen weiter fiel die Wahl auf Los Arqueros. NatĂŒrlich war hier auch ein besonderer Fakt ausschlaggebend. Los Arqueros ist der erste Platz, den Severiano Ballesteros designed hat. (ein weiterer Pluspunkt war die niedrige Höhe des Greenfees)
Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Der Platz macht Spaß, hat teilweise enge Fairways, Bahnen die eng beieinander liegen, leichte Löcher die sich schwer spielen lassen und dann wieder schwere Löcher die einfach zu spielen sind. Ab und zu kommt mal ein bisschen Wasser ins Spiel und manche Bahnen spielt man “blind” weil sie entweder bergab oder bergauf gehen. Aber der Platz ist fast immer fair! Fasziniert hat mich Loch 8 als schwerste Bahn auf dem Platz, Loch 12 als zweitschwerste Bahn und Loch 14 als leichteste Bahn auf diesem Platz. Loch 14 ist ein Par 4 mit 262 Metern, leicht bergab und mit einem guten Drive kann man den Ball locker auf das GrĂŒn (bzw. kurz davor) spielen. Dagegen sollte man bei Loch 8 schon einigen Mut fĂŒr einen guten Drive aufbringen. Das Fairway ist recht eng und rechts und links wartet das Nirwana. Danach braucht man ein bis zwei gute SchlĂ€ge, um das GrĂŒn angreifen zu können. Nach der Runde hat man von der Terrasse des Clubhauses einen tollen Blick in Richtung Meer und bei klarer Luft schaut man bis Gibraltar und Afrika.
Alles in allem bin ich sehr begeistert und habe dort nicht zum letzten Mal gespielt. Und daher mein Tip: wer in der Gegend ist sollte diesen Platz einfach mal spielen!!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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The San Roque Club – Andalusien

Nun bin ich bereits das fĂŒnfte Mal an der Costa del Sol und es wurde endlich mal Zeit einen der berĂŒhmten PlĂ€tze zu spielen. Hier reizten mich die Namen wie Finca Cortesin, Valderama, Sotogrande oder San Roque. Nach einem kurzen Check der Spielmöglichkeiten und der Kosten entschieden wir uns fĂŒr den San Roque Club – Old Course. Ich muss Euch sicherlich nicht sagen, das wir uns hier auf einem geschichtstrĂ€chtigen Boden bewegt haben, immerhin wurde auf dem Nachbarkurs Valderama der Ryder Cup 1997 ausgetragen. Die Spieler und Teams nutzen San Roque fĂŒr die Vorbereitung und als Quartier. Dieser Fakt wird dem geneigten Besucher an jeder Ecke des Clubhauses deutlich gemacht, ebenso wie der Unterschied zwischen Mitglied und Besucher. Hier ist alles in eigene Bereiche unterteilt, selbst die Putting Greens.
Die 18 Loch des Old Course sind interessant, spannend, teilweise offen und teilweise wieder sehr eng, man hat an manchen Stellen einen sehr schönen Blick Richtung Meer und an anderen Stellen sieht man einiges an Beton um sich. Die HĂ€user mit Ihren GĂ€rten grenzen direkt an die Fairways und somit findet so mancher Besitzer einige GolfbĂ€lle auf seinem GrundstĂŒck oder auf seiner Terrasse. Ein Umstand den man mögen muss, denn man zahlt viel Geld fĂŒr einige dieser HĂ€user und findet doch recht wenig Ruhe wenn die Golfer an den HĂ€usern vorbei ziehen.
Trotz alledem erwartete uns ein toller Platz, der nicht ganz einfach ist. Unsere Flightpartner waren sehr nett und somit war einiges an Spaß garantiert, was man von meinem Spiel nicht sagen konnte. Der Platz ist an manchen Löchern recht schwer und auch hier gilt wieder, kennt man den Platz spielt man anders. Zum GlĂŒck spielte das Wetter mit, bis auf ein bisschen kalten Wind war es ein toller Tag mit viel Sonne auf einem spannenden Golfplatz.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Valderrama

Nachdem ich mehrfach höflich genötigt wurde, werde ich nun mit Freuden einige Zeilen ĂŒber den Halbmythos Valderrama abfassen.

Im Dezember hatte ich das GlĂŒck fĂŒr eine Woche mit zwei Pros (Thomas Lloyd & David Britten) nach Sotogrande zu reisen. Da die Eltern von Thomas Llloyd wĂ€hrend der Bauphase von Valderrama (frĂŒhe 80er) ein GrundstĂŒck am 9. Fairway erwarben, ist er in der glĂŒcklichen Lage, sich als Mitglied von Valderrama zu wissen – einer von lediglich 400. Dies ermöglichte es mir, diesen extravaganten Platz dreimal in einer Woche spielen zu dĂŒrfen.

Einiges ĂŒber diesen Golfplatz: Der Pflegezustand sucht seinesgleichen bzw. ist so ĂŒbertrieben gut, dass es streckenweise manikĂŒrt wirkt. Die GrĂŒns sind mörderisch schnell und fast unmöglich zu lesen; allein die VorgrĂŒns weisen einen Faktor 10 auf dem Stimpmeter auf. Die Fairways gleichen einem kurzflorigen Teppich (wie gemacht fĂŒr Footjoy Classics).

Der Platz ist eigentlich nicht besonders lang: 5.911m von Weiß bzw. 6.389m von den Championship Tees; doch liegen seine fast unĂŒberwindbaren Schwierigkeiten in der Summe aus ĂŒberragenden KorkeichenĂ€sten und sauschwierigen GrĂŒns begrĂŒndet. Wer den Platz zum ersten Mal spielt, sollte auf JEDEN FALL einen Caddy zurate ziehen. Wenn man nicht weiß, wo man hinspielen soll, wird man keinen Spaß haben.

Wenn man den Platz erst einmal kennt, weiß man zwar wo man hinspielen bzw. wo man die GrĂŒns anspielen soll. Nur…. als Amateur gelingt das ja leider auch nicht immer. Die GrĂŒns sind umsĂ€umt von einem sehr dichten Rough. Es ist faktisch unmöglich up & down zu spielen. Downhill Putts sind nicht spielbar. Nur ein Sprinklerdeckel auf der 17 bewahrte mich davor ins Wasser zu putten.

NatĂŒrlich macht diese Wiese Riesenspaß, jedoch waren wir stets fast allein auf dieser exklusiven Anlage. Auch im Clubhaus unter den Bildern vom Rydercup 1997 und den Volvo Masters bzw. WGC Championship waren wir die Einzigen. Eine wahre Verschwendung.

Nur um einen Haken zu setzen? Dann kann man dort fĂŒr horrendes Geld spielen. Mehr Spaß hingegen hat mir San Roque Old bereitet. Dort zahlt man ein Drittel und befindet sich unter Menschen. Der Golfsport sollte etwas lebiger sein.

Dennoch war es ein Erlebnis. Noch ein Ratschlag (neben dem Caddy): Wer nicht mindestens Handicap -18 hat, sollte diesen Platz meiden. Er ist einfach zu anspruchsvoll; zudem werden Amateure mit ihren gelöffelten SchlÀgen sehr erfolglos auf den extrem kurz gemÀhten Fairways agieren.

Den Platzrekord von Bernhard Langer (eine 62) kann ich persönlich nicht nachvollziehen (Tom & David auch nicht).

Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor

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Alcaidesa Links Golf Resort

Auf dem Weg von Marbella nach Gibraltar gibt es einige namenhafte und schöne GolfplĂ€tze. Da wĂ€ren die großen Namen wie Valderama, Sotogrande und San Roque. Und fast direkt in DriverlĂ€nge gibt es den Alcaidesa Links Course. Ein wunderschöner Platz den wir heute bei traumhaften Wetter gespielt haben. ZufĂ€llig sind Dirk und Kai derzeit in Novo Sancti Petri zu einem Turnier und so haben wir die Gelegenhiet genutzt, gemeinsam ein Runde zu spielen und haben uns in der “goldenen” Mitte getroffen.
Dieser Platz ist ein toller Links Course, welcher uns heute mit einem ruhigen und lauen LĂŒftchen hat spielen lassen. Die typischen Winde blieben zum GlĂŒck aus. Jedes Loch hatte ein anderes Panorama, aber der Felsen von Gibraltar war an fast allen Löchern gegenwĂ€rtig. Mein Dank geht hier an Dirk und Kai, es war ein toller Golftag mit Euch und ein wĂŒrdiger Abschluss fĂŒr meinen Urlaub.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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