Regen in Andalusien

Eigentlich wollten wir wĂ€hrend der letzten Woche in Andalusien jeden Tag eine Runde Golf spielen, aber das Wetter machte uns einen großen Strich durch die Rechnung. Das Bild zeigt auf eindrucksvolle Weise wie die Wolken ĂŒber den Berg ins Tal „fallen“ und viel Regen mit sich fĂŒhrten

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare

Der Luxus des „freien Spieles“

Heute möchte ich einmal zu einem ganz besonderen Luxus etwas schreiben. Wir sind es in Deutschland und eigentlich auch ĂŒberall sonst in der Welt gewohnt, das wir uns bei einer 18-Loch-Runde an Startzeiten halten mĂŒssen. Die PlĂ€tze die wir spielen wollen sind meist so gut besucht und gefĂŒllt, das es einfach nicht anders geht. NatĂŒrlich gibt es ein paar Ausnahmen von dieser Regel, vor allem wenn man sehr frĂŒh am Morgen oder gegen Abend spielt. Dann kann man GlĂŒck haben und ist fast alleine auf dem Platz. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.
In Spanien hatten wir in unserem Urlaub das GlĂŒck, das wir solche VerhĂ€ltnisse jeden Tag hatten. Zwei Wochen lang konnten wir den Luxus geniessen, das wir mit dem Golfcart zum Golfplatz fahren konnten, direkt zu Tee 1 gefahren sind und sofort los spielen konnten. Ohne zu warten. Ohne eine Startzeit zu buchen. Einfach los wenn wir Lust dazu hatten. Sehr cool. Dazu kam noch, das wir fast den ganzen Golfplatz fĂŒr uns alleine hatten. Nirgendwo warten und gern auch mal etwas langsamer spielen. Einfach befreit und entspannt eine Runde Golf spielen und zwischendurch im Clubhaus ein kĂŒhles Blondes trinken – ein herrliches GefĂŒhl 😉

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Allgemein | 6 Kommentare

La Quinta Golf & Spa Resort – Marbella

Andalusien ist immer eine Reise wert. Vor allem fĂŒr Golfer. Es gibt an der Costa del Sol so einige gute PlĂ€tze die man spielen sollte.
Auch dieses Jahr verbrachten wir im Februar wieder eine Woche im sonnigen spanischen SĂŒden und natĂŒrlich wollten wir auch einen uns unbekannten Platz spielen. La Quinta warb mit einem netten Angebot, so dass einer Startzeit nichts im Weg stand. Und ich muss sagen, ich war begeistert. Das hĂ€tte ich nicht erwartet. Das La Quinta Golf Resort hat insgesamt 3×9 Loch und liegt eingebetet zwischen den HĂ€usern der Urbanisation in den Bergen oberhalb von San Pedro. In direkter Nachbarschaft findet man die PlĂ€tze Los Arqueros, Los Narranjos, Las Brisas, Aloha Golf und La Zagaleta. Von der Strasse sieht man wenig vom Golfplatz was im Umkehrschluss natĂŒrlich sehr positiv ist, denn man sieht auch wenig Strasse vom Golfplatz aus. Die Runde C+A ging gut los und liess sich sehr gefĂ€llig spielen. Wir hatten GlĂŒck und auf den ersten 9 Loch niemanden vor uns, ein schnelles Spiel war somit möglich. Allerdings drĂ€ngte sich auf den zweiten 9 Loch ein Damenflight vor uns. 4 Ladies die leider nicht wirklich spielen konnten machten die zweiten 9 Loch zu einem ganz entspannten Event …
Der Platz La Quinta lĂ€sst sich sehr entspannt spielen. Es gibt zwar die typischen Hanglagen, die auf Grund der Topografie des Platzes unvermeidbar sind, aber ich nutze solche Situationen immer gern als Training. Wo findet man so etwas schon in Hamburg (außer in Falkenstein oder Hockenberg).
Mich hat der Platz begeistert und wĂ€ren wir fĂŒr die kommenden Tage nicht schon verabredet gewesen, hĂ€tten wir La Quinta sicherlich noch einmal gespielt. Aber wir sind ja hoffentlich nicht zum letzen Mal in Andalusien gewesen 😉
Ein kleiner Tipp fĂŒr das KaltgetrĂ€nk nach der Runde. Nach Beendigung der A-Runde kommt man wieder an den AbschlĂ€gen von A & B vorbei. Oberhalb dieser AbschlĂ€ge gibt es eine kleine Bar mit einer gemĂŒtlichen Terrasse von der man einen schönen Überblick ĂŒber ein paar Löcher hat. Guter Kaffee und selbst gemachter Kuchen runden das Angebot hier ab. Mir hat diese Bar wesentlich besser gefallen als die Terrasse vom Clubhaus.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Golf | 2 Kommentare

Los Arqueros Golf and Country Club

Anfang Februar ist es in Hamburg kalt, nass und ungemĂŒtlich. Eigentlich kein Wetter zum golfen und fĂ€llt mal Schnee, dann fehlen die Berge zum Skilaufen. Also musste eine Entscheidung her. Entweder eine Woche zum Skifahren oder ab in die Sonne zum Golf spielen. Die Entscheidung fĂŒr Sonne, WĂ€rme und Golf war schnell getroffen und somit ging es mal wieder nach Andalusien, wo wir uns ja mittlerweile schon auskennen und sehr wohl fĂŒhlen.
NatĂŒrlich musste auch in diesem Urlaub mal eine Abwechslung in Bezug auf die zu spielenden PlĂ€tze sein und wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Sollte es La Quinta sein oder doch lieber Los Arqueros. Beide PlĂ€tze sind recht schnell zu erreichen, daher diese Auswahl. Eine kurze Recherche im Internet und ein paar Bewertungen weiter fiel die Wahl auf Los Arqueros. NatĂŒrlich war hier auch ein besonderer Fakt ausschlaggebend. Los Arqueros ist der erste Platz, den Severiano Ballesteros designed hat. (ein weiterer Pluspunkt war die niedrige Höhe des Greenfees)
Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Der Platz macht Spaß, hat teilweise enge Fairways, Bahnen die eng beieinander liegen, leichte Löcher die sich schwer spielen lassen und dann wieder schwere Löcher die einfach zu spielen sind. Ab und zu kommt mal ein bisschen Wasser ins Spiel und manche Bahnen spielt man „blind“ weil sie entweder bergab oder bergauf gehen. Aber der Platz ist fast immer fair! Fasziniert hat mich Loch 8 als schwerste Bahn auf dem Platz, Loch 12 als zweitschwerste Bahn und Loch 14 als leichteste Bahn auf diesem Platz. Loch 14 ist ein Par 4 mit 262 Metern, leicht bergab und mit einem guten Drive kann man den Ball locker auf das GrĂŒn (bzw. kurz davor) spielen. Dagegen sollte man bei Loch 8 schon einigen Mut fĂŒr einen guten Drive aufbringen. Das Fairway ist recht eng und rechts und links wartet das Nirwana. Danach braucht man ein bis zwei gute SchlĂ€ge, um das GrĂŒn angreifen zu können. Nach der Runde hat man von der Terrasse des Clubhauses einen tollen Blick in Richtung Meer und bei klarer Luft schaut man bis Gibraltar und Afrika.
Alles in allem bin ich sehr begeistert und habe dort nicht zum letzten Mal gespielt. Und daher mein Tip: wer in der Gegend ist sollte diesen Platz einfach mal spielen!!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Golf | 1 Kommentar

The San Roque Club – Andalusien

Nun bin ich bereits das fĂŒnfte Mal an der Costa del Sol und es wurde endlich mal Zeit einen der berĂŒhmten PlĂ€tze zu spielen. Hier reizten mich die Namen wie Finca Cortesin, Valderama, Sotogrande oder San Roque. Nach einem kurzen Check der Spielmöglichkeiten und der Kosten entschieden wir uns fĂŒr den San Roque Club – Old Course. Ich muss Euch sicherlich nicht sagen, das wir uns hier auf einem geschichtstrĂ€chtigen Boden bewegt haben, immerhin wurde auf dem Nachbarkurs Valderama der Ryder Cup 1997 ausgetragen. Die Spieler und Teams nutzen San Roque fĂŒr die Vorbereitung und als Quartier. Dieser Fakt wird dem geneigten Besucher an jeder Ecke des Clubhauses deutlich gemacht, ebenso wie der Unterschied zwischen Mitglied und Besucher. Hier ist alles in eigene Bereiche unterteilt, selbst die Putting Greens.
Die 18 Loch des Old Course sind interessant, spannend, teilweise offen und teilweise wieder sehr eng, man hat an manchen Stellen einen sehr schönen Blick Richtung Meer und an anderen Stellen sieht man einiges an Beton um sich. Die HĂ€user mit Ihren GĂ€rten grenzen direkt an die Fairways und somit findet so mancher Besitzer einige GolfbĂ€lle auf seinem GrundstĂŒck oder auf seiner Terrasse. Ein Umstand den man mögen muss, denn man zahlt viel Geld fĂŒr einige dieser HĂ€user und findet doch recht wenig Ruhe wenn die Golfer an den HĂ€usern vorbei ziehen.
Trotz alledem erwartete uns ein toller Platz, der nicht ganz einfach ist. Unsere Flightpartner waren sehr nett und somit war einiges an Spaß garantiert, was man von meinem Spiel nicht sagen konnte. Der Platz ist an manchen Löchern recht schwer und auch hier gilt wieder, kennt man den Platz spielt man anders. Zum GlĂŒck spielte das Wetter mit, bis auf ein bisschen kalten Wind war es ein toller Tag mit viel Sonne auf einem spannenden Golfplatz.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,GolfplÀtze | Keine Kommentare