The San Roque Club – Andalusien

Nun bin ich bereits das fünfte Mal an der Costa del Sol und es wurde endlich mal Zeit einen der berühmten Plätze zu spielen. Hier reizten mich die Namen wie Finca Cortesin, Valderama, Sotogrande oder San Roque. Nach einem kurzen Check der Spielmöglichkeiten und der Kosten entschieden wir uns für den San Roque Club – Old Course. Ich muss Euch sicherlich nicht sagen, das wir uns hier auf einem geschichtsträchtigen Boden bewegt haben, immerhin wurde auf dem Nachbarkurs Valderama der Ryder Cup 1997 ausgetragen. Die Spieler und Teams nutzen San Roque für die Vorbereitung und als Quartier. Dieser Fakt wird dem geneigten Besucher an jeder Ecke des Clubhauses deutlich gemacht, ebenso wie der Unterschied zwischen Mitglied und Besucher. Hier ist alles in eigene Bereiche unterteilt, selbst die Putting Greens.
Die 18 Loch des Old Course sind interessant, spannend, teilweise offen und teilweise wieder sehr eng, man hat an manchen Stellen einen sehr schönen Blick Richtung Meer und an anderen Stellen sieht man einiges an Beton um sich. Die Häuser mit Ihren Gärten grenzen direkt an die Fairways und somit findet so mancher Besitzer einige Golfbälle auf seinem Grundstück oder auf seiner Terrasse. Ein Umstand den man mögen muss, denn man zahlt viel Geld für einige dieser Häuser und findet doch recht wenig Ruhe wenn die Golfer an den Häusern vorbei ziehen.
Trotz alledem erwartete uns ein toller Platz, der nicht ganz einfach ist. Unsere Flightpartner waren sehr nett und somit war einiges an Spaß garantiert, was man von meinem Spiel nicht sagen konnte. Der Platz ist an manchen Löchern recht schwer und auch hier gilt wieder, kennt man den Platz spielt man anders. Zum Glück spielte das Wetter mit, bis auf ein bisschen kalten Wind war es ein toller Tag mit viel Sonne auf einem spannenden Golfplatz.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Golfplätze | Keine Kommentare

Valderrama

Nachdem ich mehrfach höflich genötigt wurde, werde ich nun mit Freuden einige Zeilen über den Halbmythos Valderrama abfassen.

Im Dezember hatte ich das Glück für eine Woche mit zwei Pros (Thomas Lloyd & David Britten) nach Sotogrande zu reisen. Da die Eltern von Thomas Llloyd während der Bauphase von Valderrama (frühe 80er) ein Grundstück am 9. Fairway erwarben, ist er in der glücklichen Lage, sich als Mitglied von Valderrama zu wissen – einer von lediglich 400. Dies ermöglichte es mir, diesen extravaganten Platz dreimal in einer Woche spielen zu dürfen.

Einiges über diesen Golfplatz: Der Pflegezustand sucht seinesgleichen bzw. ist so übertrieben gut, dass es streckenweise manikürt wirkt. Die Grüns sind mörderisch schnell und fast unmöglich zu lesen; allein die Vorgrüns weisen einen Faktor 10 auf dem Stimpmeter auf. Die Fairways gleichen einem kurzflorigen Teppich (wie gemacht für Footjoy Classics).

Der Platz ist eigentlich nicht besonders lang: 5.911m von Weiß bzw. 6.389m von den Championship Tees; doch liegen seine fast unüberwindbaren Schwierigkeiten in der Summe aus überragenden Korkeichenästen und sauschwierigen Grüns begründet. Wer den Platz zum ersten Mal spielt, sollte auf JEDEN FALL einen Caddy zurate ziehen. Wenn man nicht weiß, wo man hinspielen soll, wird man keinen Spaß haben.

Wenn man den Platz erst einmal kennt, weiß man zwar wo man hinspielen bzw. wo man die Grüns anspielen soll. Nur…. als Amateur gelingt das ja leider auch nicht immer. Die Grüns sind umsäumt von einem sehr dichten Rough. Es ist faktisch unmöglich up & down zu spielen. Downhill Putts sind nicht spielbar. Nur ein Sprinklerdeckel auf der 17 bewahrte mich davor ins Wasser zu putten.

Natürlich macht diese Wiese Riesenspaß, jedoch waren wir stets fast allein auf dieser exklusiven Anlage. Auch im Clubhaus unter den Bildern vom Rydercup 1997 und den Volvo Masters bzw. WGC Championship waren wir die Einzigen. Eine wahre Verschwendung.

Nur um einen Haken zu setzen? Dann kann man dort für horrendes Geld spielen. Mehr Spaß hingegen hat mir San Roque Old bereitet. Dort zahlt man ein Drittel und befindet sich unter Menschen. Der Golfsport sollte etwas lebiger sein.

Dennoch war es ein Erlebnis. Noch ein Ratschlag (neben dem Caddy): Wer nicht mindestens Handicap -18 hat, sollte diesen Platz meiden. Er ist einfach zu anspruchsvoll; zudem werden Amateure mit ihren gelöffelten Schlägen sehr erfolglos auf den extrem kurz gemähten Fairways agieren.

Den Platzrekord von Bernhard Langer (eine 62) kann ich persönlich nicht nachvollziehen (Tom & David auch nicht).

Dieser Artikel wurde geschrieben von Grebor

Geschrieben in 1-18,Allgemein,Golf,Golfplätze | Keine Kommentare

Alcaidesa Links Golf Resort

Auf dem Weg von Marbella nach Gibraltar gibt es einige namenhafte und schöne Golfplätze. Da wären die großen Namen wie Valderama, Sotogrande und San Roque. Und fast direkt in Driverlänge gibt es den Alcaidesa Links Course. Ein wunderschöner Platz den wir heute bei traumhaften Wetter gespielt haben. Zufällig sind Dirk und Kai derzeit in Novo Sancti Petri zu einem Turnier und so haben wir die Gelegenhiet genutzt, gemeinsam ein Runde zu spielen und haben uns in der “goldenen” Mitte getroffen.
Dieser Platz ist ein toller Links Course, welcher uns heute mit einem ruhigen und lauen Lüftchen hat spielen lassen. Die typischen Winde blieben zum Glück aus. Jedes Loch hatte ein anderes Panorama, aber der Felsen von Gibraltar war an fast allen Löchern gegenwärtig. Mein Dank geht hier an Dirk und Kai, es war ein toller Golftag mit Euch und ein würdiger Abschluss für meinen Urlaub.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Golfplätze | 1 Kommentar

LA ZAGALETA ® Golf Course

Auf der Interseite gibt es einen schönen Satz, der die perfekte Einleitung für diesen Golfcourse ist:
“It is probably the dream of every golfer to get the chance to tee-off at La Zagaleta’s private golf course.”
Und genau so ist es! Dieser Club gehört den Mitgliedern und nur diese dürfen hier spielen. Wer kein Mitglied ist, muss das Glück haben ein Mitglied zu kennen. Nur dann erschliesst sich dieser wunderschöne Platz dem Golfer und erfreut das Golferherz. Tolle und schmale Fairways, schnelle Grüns und das alles in einem Top-Pflegezustand. Genau das habe ich heute erleben dürfen. Als Zweierflight auf die Runde und weder vor noch hinter uns jemand zu sehen. Ich hatte das Geüfhl, das wir diesen Platz für uns alleine hatten und hatte somit Zeit, jedes Loch fotografieren zu können.
Und somit bleibt mir nur einer meiner Lieblingssprüche: Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Golf | 1 Kommentar

Los Barrancos de LA ZAGALETA ® Golf Course

Mal wieder gab es einen schönen Anlass im Kreise der Familie ein Fest zu feiern. Aus diesem Grund bin ich gestern nach Spanien geflogen. Und natürlich war das Golfbag im Gepäck.
Heute stand dann eine kurze Runde Golf auf dem Programm. Das Gebiet La Zagaleta hat 2 x 18 Loch Golfplätze und den neueren der beiden haben wir heute gespielt. Die Topologie des Gebietes ist recht bergig und die Spanier schaffen es irgendwie in jede Lage einen Golfplatz zu sprengen. Umso interessanter ist die Lage der Abschläge und die Breite der Fairways. Es ist hier also wichtig auf Genauigkeit zu spielen und somit lieber mal die Hölzer im Bag zu lassen und zu einem sicheren Eisen zu greifen. Allerdings reichen die Eisen teilwise auch nicht, um von einigen Abschlägen das Fairway zu erreichen. Die Schluchten zwischen Abschlag und Fairway sind gewaltig. Taktisches Spiel geht auf diesem Platz somit vor. Und auf diesem Platz sollte man auch mit dem Cart unterwegs sein, denn die Wege zwischen den einzelnen Löchern sind teilweise recht lang und relativ steil. Mir hat es Spaß gemacht und ich bin auf den alten Course gespannt, den ich wohl morgen spielen werde.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in 1-18,Allgemein,Golf | Keine Kommentare