Vice Golf – Pro oder Shooter?

Manchmal gibt es doch witzige ZufĂ€lle. Da bekomme ich eine Mail mit der Bitte, ĂŒber eine neue Ballmarke zu schreiben (siehe vorherigen Post), bekomme BĂ€lle zum Testen geschickt und poste ein Bild davon bei Facebook. Und auf einmal kommt eine zweite neue Ballmarke auf mich zu und fragt mich ebenfalls ob ich die BĂ€lle testen könnte. Na klar, sagte ich, schickt mir einfach Material zu. Auch hier habe ich angegeben, welcher Ball mir im normalen Spiel am liebsten ist und ein Tag spĂ€ter erreicht mich ein Paket von Vice Golf mit 3 Dutzend Vice Pro und Vice Shooter BĂ€llen. Sprich, ordentlich Material zum testen.

Der Vice Pro und der Vice Shooter sind Ă€hnlich zu meinen favorisierten BĂ€llen und von daher stellte sich sehr schnell ein gewohntes BallgefĂŒhl beim Spiel ein. Chippen und putten, alles so, wie ich es kannte, keine Unterschiede zu bemerken. Und wenn sich einer der BĂ€lle ins Wasser oder ins Aus verabschiedete, nicht so schlimm, ich war ja versorgt und konnte somit noch reichlich BĂ€lle ins Spiel bringen. Wie gesagt, alles unter der Betrachtung, das ich Amateur und kein Profi bin.
Auch bei Vice kann man seine BĂ€lle mit Logo bestellen und das auch zu einem wirklich guten Preis. Die PreisĂŒbersicht findet man im Netz und die Kosten werden transparent dar gestellt.

Was ich bei Vice sehr gut finde, man bekommt gefĂ€rbte BĂ€lle in einer sehr guten QualitĂ€t. Warum schreibe ich das? Jeder von uns spielt fast das ganze Jahr Golf und es gibt Situationen, bei denen man weisse BĂ€lle nicht mehr sieht. Hier wĂŒrde dann jeder von uns gern auf farbige BĂ€lle zurĂŒckgreifen. Leider gab es die bisher nur in QualitĂ€ten, auf die ich dankend verzichtet habe. Harte Murmeln muss ich mir nicht mehr antun. Mit den Vice Pro Neon Ă€ndert sich das nun, denn hier bekommt man einen farbigen 3 Piece Ball in einer guten QualitĂ€t. Finde ich gut!

Und noch eine Kleinigkeit, das Verpackungsdesign gefĂ€llt mir 😉

 

P.S. Es war kurz angedacht, hier einen Vergleichstest zu machen. Allerdings habe ich von dieser Idee Abstand genommen. Beide Marken sind sich zu Ă€hnlich, denn immerhin gehen beide aus „Flake Golf“ hervor. FĂŒr mich einzig ersichtlicher Unterschied ist das Marketing und das Design. Ich habe fĂŒr mich einen persönlichen Favoriten gefunden und sollte ich mal von meinen Lakeballs (natĂŒrlich in bester QualitĂ€t) auf neue BĂ€lle umsteigen, wird mich eines der beiden Unternehmen als Kunden bekommen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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White Nugget – Revolution am Golfballmarkt?

Vor ca. 2 Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich auf fooore! ĂŒber die GolfbĂ€lle von white Nugget schreiben könnte. Da fooore! werbefrei bleiben soll geht so etwas natĂŒrlich nur, wenn ich BĂ€lle zum testen bekomme und schreiben darf, was ich möchte. Die Rahmenbedingungen waren geklĂ€rt und ich bekam ein NUGGET SET MINI geschickt, von jeder der vier Sorten jeweils 3 BĂ€lle. Ein wenig „schleierhaft“ war mir die Auswahl der BĂ€lle schon, denn ich habe im Vorfeld durchaus gesagt, dass ich in der Regel nur den TaylorMade TP bzw. TaylorMade Penta spiele, da ich bei diesen BĂ€llen das „fĂŒr mich beste GefĂŒhl“ habe. Hier wĂ€ren vergleichbar die beiden Ballsorten White Nugget 24 Carat und Buffalo Bill. Daher hĂ€tte ich an einen Tester gar nicht die beiden Sorten 18 und 21 Carat verschickt, sondern eben nur die beiden Sorten 24 Carat und Buffalo Bill und davon dann entsprechend mehr.
Am Samstag ging es dann auf den Platz, ich wollte an diesem Tag schauen, ob ich die BĂ€lle mag oder eben nicht. Ein fundierter Test darf von mir als Amateur eh nicht erwartet werden. Daher bin ich als erstes auf das Puttinggreen und habe alle BĂ€lle gegeneinander bewertet. Hier gilt bei mir, je weicher der Ball desto eher mag ich das Ansprechverhalten und damit auch den Ball. Allerdings liefen bei diesem Test alle BĂ€lle gleich stabil in Richtung Loch. Trotzdem hatte ich hier schon das GefĂŒhl, das ich mit dem 24 Carat besser zurecht komme. Danach noch ein bisschen chippen und dann ab auf die Runde.
Beim chippen merkte ich schon einen großen Unterschied zwischen den einzelnen „Carat“. 18 und 21 lagen mir nicht wirklich, bei 24 Carat und Buffalo Bill war alles in Ordnung. Auf der Runde hat sich das besagte GefĂŒhl leider bestĂ€tigt, denn auf dem ersten Loch habe ich direkt mal den 18 Carat Ball gespielt. Sorry, aber der Ball wurde direkt nach Loch 1 ausgetauscht. Er war mir einfach zu hart und das GefĂŒhl im Treffmoment lag mir gar nicht. Und da der 21 Carat Ball Ă€hnlich dem 18 Carat Ball ist, blieb dieser auch direkt im Bag und wurde spĂ€ter an einen Mitspieler verschenkt.
Dann kam der Wechsel auf den 24 Carat Ball und ich muss sagen, dieser Ball ist toll. Im Treffmoment beim Abschlag, vom Fairway Richtung Green und beim putten, der Ball hat sich so verhalten, wie ich es von meinem TaylorMade-BĂ€llen gewohnt war und auch der Score lies sich sehen. Leider hat er sich an Loch 9 auf einen Tauchgang begeben und somit wurde es Zeit den Buffalo Bill ins Spiel zu bringen. Auch hier hatte ich das gleiche GefĂŒhl und Bill hat tapfer bis Loch 18 durch gehalten.

Mein Fazit zu diesen BĂ€llen.
Ich bin ein Freund von weichen BĂ€llen und merke es immer wieder. Daher werden es weder der 18 Carat Ball noch der 21 Carat Ball in mein Bag schaffen. Die anderen beiden haben hier schon eher eine Chance. Ich hĂ€tte mich daher eher ĂŒber ein Dutzend BĂ€lle der Sorte 24 Carat bzw. Buffalo Bill gefreut und auf die anderen Sorten verzichtet. Dann wĂ€re auch die Chance, solche BĂ€lle ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum zu spielen und zu testen, da gewesen. Somit beschrĂ€nkt sich dieser Test nur auf die zwei gespielten Runden, denn jeweils einer der BĂ€lle verbleibt als Erinnerung und wird nicht gespielt.
Seit kurzen bietet white Nugget die BĂ€lle auch mit Logodruck an. Meiner Meinung nach sehr interessant fĂŒr Firmen, die nicht immer die ĂŒblich verdĂ€chtigen BĂ€lle verschenken möchten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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