Golfwoche total – die Sicht des weiblichen Teilnehmers

Um zu vermeiden, dass der weibliche Teilnehmer der Golf-Total-Woche als auf dem GrĂŒn liegender, BĂ€lle fotografierender Kameraverwalter oder gar als ‚Bunker Babe’ in die Annalen von fooore.de eingeht, hier eine Daseinsberechtigung signalisierende Auflistung von Anmerkungen zu unserer Golf-Total-Woche, die ggf. noch nicht beschriebene Details nicht unerwĂ€hnt lassen soll:
1. Die am hĂ€ufigsten verwendeten Floskeln wĂ€hrend unserer sagenhaften Reise waren wohl „XXX (z.B. das Einschlagen vor einer Runde etc.) wird total ĂŒberbewertet“ , „wenn wir jetzt ein iPhone hĂ€tten…“ oder „viel bringt viel“ (gerne als Kommentar beim Putten).
2. Ich glaube, nichts verbindet zwei grundsĂ€tzlich alles nicht so Ernst nehmende Personen so, wie die Leidenschaft zum Golfspiel (wie anders wĂ€re eine Tour von 2.200km innerhalb einer Woche quer durch Deutschland zu erklĂ€ren, deren Ziel einzig darin besteht, jeden Tag einen anderen, möglichst nicht durch lĂ€stiges Greenfee beeintrĂ€chtigten Golfplatz zu spielen?? Hierbei noch mal Dank an die Partnerclubidee von Gut Kaden, an Thilo und Richie fĂŒr die glorreiche Greenfee ErmĂ€ĂŸigung in der Oberpfalz sowie an Broni fĂŒr die Möglichkeit, Rheinblick zu spielen!).
3. Urlaubskosten werden auch ĂŒberbewertet (jetzt schlĂ€gt die Controllerin durch…). Wir haben fĂŒr Benzin (ok, Diesel) und Hotel pro Person ganze 220€ fĂŒr die komplette Woche gebraucht. Hier wiederum Dank an unsere Eltern fĂŒr jeweils zwei GratisĂŒbernachtungen sowie an unsere Freunde in Starnberg und FĂŒrstenfeldbruck.
4. GrundsĂ€tzlich sollte davon Abstand genommen werden, nur mit DEM Freund oder DER Freundin eine Woche Urlaub zu verbringen. Urlaub mit guten Freunden erspart jedweden Beziehungsstress und ist sicher in vielen (nicht allen!!) FĂ€llen die entspanntere Variante. Nachahmung empfehlenswert 🙂
5. Ich habe es das erste Mal in meinem Leben geschafft, eine nicht durch lĂ€stige Geschwindigkeitsbegrenzungen gekennzeichnete Autobahn ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum nur mit 140km/h zu befahren, obwohl der Wagen viel mehr hergibt (in so einem Passat steckt doch jede Menge Kraft!). Aber da Ecki bei höherer Geschwindigkeit nicht hĂ€tte an unserem Blog schreiben können, war ich brav. Und im Anschluss natĂŒrlich ungeheuer stolz, dass entsprechende Strecken auch unter 200km/h zu bewĂ€ltigen sind.
6. Auch wenn meine Golf-Leistungen wĂ€hrend der Woche weit hinter Eckis zurĂŒckstanden, war ich doch (bis auf Habsberg) recht zufrieden und ‚Tag 9’ in Kaden war auch bei mir mit immerhin 42 Nettopunkten ein krönender Abschluss. Viel bringt viel 😉
7. Eine Wiederholung dieses Wahnsinns ist von meiner Position aus durchaus anzustreben, haben dieses Mal ja die von mir bereits gespielten, sehr schönen PlĂ€tze im Osten der Republik, sowie Hösel, WĂŒrzburg und Reiskirchen noch nicht im Programm gehabt…

Aber wir sind ja noch jung!!

Dieser Artikel wurde geschrieben von linchen

Geschrieben in GolfplÀtze | 1 Kommentar

Golfwoche Tag 9, Gut Kaden B+C

Zum Abschluss dieser tollen Golfwoche, haben wir heute noch einmal unseren Heimatplatz gespielt. Nachdem wir im Golfclub Hösel keine Startzeit bekommen haben, musste immerhin noch ein achter Platz her, damit wir die Woche auch als „Golfwoche total“ bezeichnen können. Der heutige Tag war ein toller Abschluss dieser Woche, bei dem wir auch noch einmal einen ordentlichen Score gespielt haben. Die Kursfolge B+C (immerhin auch die Meisterschaftsrunde) mit 88 SchlĂ€gen und 48 Nettopunkten gespielt. Da kann man sich ruhig mal selber auf die Schulter klopfen. Bis auf 5 Paar-Puts, die nicht gefallen sind, hat alles gepasst 😉
Ab morgen ruft leider wieder das BĂŒro, ich fĂŒr meinen Teil hĂ€tte hier noch locker eine Woche so weiter machen können und noch die restlichen Partnerclubs spielen können. Aber, wir sind ja noch jung !! Sicherlich werden wir so eine Woche noch einmal machen. Es hat riesigen Spaß gemacht.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in GolfplÀtze,Gut Kaden | Keine Kommentare

Golfwoche Tag 8, Autobahn ;-)

FĂŒr heute hatten wir uns eigentlich den Partnerclub Golfclub Hösel ausgesucht. Leider, und hier bin ich ein wenig verwundert, war es nicht möglich, dort eine Startzeit zu bekommen. Dieser Golfclub hat 2 x 18 Loch und die BegrĂŒndung fĂŒr die „Nicht-Buchbarkeit“ der Startzeit war, das auf einem der PlĂ€tze ein Turnier wĂ€re. Ja und, dafĂŒr gibt es doch noch den zweiten Platz, wo liegt das Problem ?? Und auf Gut-GlĂŒck wollte ich die 40 Kilometer auch nicht fahren. Also, wurde der Platz aus unserem Plan gestrichen und wir haben uns auf den RĂŒckweg nach Hamburg gemacht. Ein kurzer Anruf auf Gut Kaden und natĂŒrlich gab es fĂŒr Sonntag noch eine Zweier-Startzeit. Wenn man nett fragt, geht alles. Danke an das Team in Kaden, Ihr seid doch echt mit die Besten !!
Achja, ein kleiner Schwank nebenbei. WÀhrend der Fahrt haben wir mal das Navi (TomTom) so eingestellt, das er alle GolfplÀtze auf der Route im Umkreis von 2 Kilometern anzeigen soll. Unglaublich, wieviele PlÀtze in solcher NÀhe der Autobahn liegen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in Allgemein | 1 Kommentar

Golfwoche Tag 7, Golfclub GrevenmĂŒhle, Ratingen

Freitag, 15. August 2008, der siebte Tag unserer Golfreise
Nach einer lĂ€ngeren Fahrt aus der Oberpfalz an den Niederrhein, stand fĂŒr heute der Golfclub GrevenmĂŒhle in Ratingen auf der Liste. GrevenmĂŒhle ist ebenfalls ein Partnerclub von Gut Kaden. Geplant war eigentlich, das wir mit meinen Eltern gemeinsam die Runde spielen, leider hatte meine Mutter keine Zeit. Also, entspannt die 25 Minuten von meinem Elternhaus nach Ratingen gefahren, um mich spĂ€testens am 1. Abschlag zu Ă€rgern, das ich mir nicht doch noch einmal ein E-Cart genommen habe. Wir haben ja schon den Margarethenhof als sportliche Herausforderung betrachtet, aber was es hier (bitte bedenkt, wir befinden uns am Niederrhein) hoch und runter geht, unglaublich!! Viele heftige Steigungen, die HĂ€lfte der Fairways hĂ€ngen nach rechts oder links weg, einige AbschlĂ€ge muss man „blind“ setzen und viel zu oft steht man ĂŒber oder unter dem Ball. Das macht bestimmt viel Spaß, nur fĂŒr den siebten Platz am siebten Tag war dieser Platz leider nicht das richtige Terrain.
Trotz allem muss ich aber sagen, dass die Architekten es geschafft haben, das vorhandene GelĂ€nde sehr gut fĂŒr den Platz zu nutzen. Die Fairways und GrĂŒns waren sehr gut gepflegt, aber auch hier zĂ€hlt der Spruch eines Bekannten: „Zwei mal schauen, spart zwei Putts.“
Nun noch ein kleiner Kritikpunkt. Das Clubhaus liegt zu weit von Golfgeschehen entfernt. Auf der Terrasse hat man leider nur einen eingeschrĂ€nkten Blick auf das 18. GrĂŒn und man bekommt so gar nichts vom Golfleben drum herum mit. Ich finde das sehr schade.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in GolfplÀtze | Keine Kommentare

Golfwoche Tag 6, Jura Golf Habsberg, Oberpfalz

Donnerstag, 14. August 2008, der sechste Tag unserer Golfreise
So ein HotelfrĂŒhstĂŒck ist doch eine tolle Sache. Es ist fast alles da, man kann sich nehmen, was man will und muss zum Schluss nichts aufrĂ€umen. Und mit so etwas hat dieser Tag begonnen 😉 Check Out, Auto beladen und ab nach Neumarkt in der Oberpfalz zum Golfclub Habsberg. Dort waren wir verabredet mit Tilo und Richie (unseren Captains vom AFTER-WORK-GOLF.net fĂŒr die Region NĂŒrnberg) um mit den beiden unseren sechsten Golftag zu zelebrieren. Das Wetter spielte mit, es klarte auf, die Sonne kam heraus und wir hatten eine tolle Runde auf diesem Platz. Leider war drei Flights vor uns eine extrem langsame Gruppe unterwegs, so dass wir eigentlich an jedem Abschlag warten mussten. So war wenigstens Zeit zum klönen, tratschen und lĂ€stern 😉 Trotz der langsamen Runde und der dadurch völlig abhanden gekommen Konzentration war es doch eine tolles und super nettes Spiel. Richie hat mal eben eine 80er Runde gespielt und auch ich war mit 41 Punkten durchaus zufrieden mit meinem Ergebniss.
Nun noch ein paar Worte zu dem Platz. Durch zwei sehr gute FĂŒhrer mit absoluter Platzkenntnis wussten wir immer, wo wir die BĂ€lle zu platzieren hatten (klappt natĂŒrlich nicht immer). Das GelĂ€nde ist hĂŒgelig und geht schön auf und ab. Den schönsten Blick auf das absolut nicht gelungene Clubhaus hat man am 9. Loch und fĂŒr mich war diese Bahn auch die Schönste. Leider hat man beim Bau des Platzes das bestehende GelĂ€nde nicht genutzt, sondern einfach erst einmal ein paar Planierraupen ĂŒber das GelĂ€nde gejagt, um dann den Platz zu modelieren. Egal, es hat Spaß gemacht, mit den Jungs mal wieder eine Runde zu spielen und wir haben unseren Plan bisher komplett eingehalten. Macht schon ein wenig stolz, vor allem, weil es der dritte Tag ohne Trolley oder E-Cart war 😉
Zum Schluss noch ein kulinarischer Tipp. In der NĂ€he gibt es einen Landgasthof mit angegliederter Schlachterei der Familie Meier. Dort fuhren wir nach der Runde hin und haben fantastische regionale SpezialitĂ€ten zu einen recht gĂŒnstigen Preis gegessen. Ich denke, das war die durchaus bessere Alternative zu der Clubgastronomie.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in GolfplÀtze | Keine Kommentare