Lakeballs – oder welchen Ball spielst Du?

Eine Frage, die wohl jeden Golfer beschĂ€ftigt. Welcher Ball ist fĂŒr mich der “Richtige”.
Ist es eine Frage des Preises? Oder eher eine Frage der QualitÀt? Oder doch eher eine Frage die nur die Marketingabteilung der jeweiligen Herstellerfirma beantworten kann?
Auch erfÀhrt man am Anfang einer Runde zwar schnell, welchen Ball die Mitspieler ins Spiel bringen, aber erst im Laufe einer Runde merkt man, ob diejenigen sich treu sind oder nicht. Ein kurzer Gang ins Rought und man findet jede Menge BÀlle aller möglicher Hersteller. Aber will man diese auch spielen?
Oder was ist mit Lakeballs? Hier gibt es viele Golfer, die nie einen Lakeball spielen wĂŒrden, da sich die HĂŒlle wohl mit Wasser vollgesogen hat….
Eine andere These hatte eine Bekannter mit HCP 11. Seine Aussage war, das er mit seinem Spiel einem Titleist Pro V1 nicht gerecht wird bzw. die Möglichkeiten des Balles nicht ausreizen wĂŒrde….

Fragen ĂŒber Fragen, die sich jeder Golfer einmal selber stellen sollte.
Ich fĂŒr meinen Teil habe meine Antwort bereits gefunden und spiele seit 4 Jahren Lakeballs, die ich von einem bekannten Golfballtaucher hier im Norden kaufe. Die QualitĂ€t die ich von Sascha Kruse bekomme ist absolut top. Meine beiden Lieblingsmarken (TaylorMade und Bridgestone) sind noch recht selten in Teichen im Hamburger Umland zu finden, aber ich habe das GlĂŒck, das ich als langjĂ€hriger und guter Kunde das Vorkaufsrecht auf diese BĂ€lle habe.
Und im Gegensatz zu dem Bekannten, der der Meinung ist, das er dem Pro V1 nicht gerecht wird, liebe ich diese Art von BĂ€llen. Denn ich habe das GefĂŒhl, das mein Spiel mit diesen BĂ€llen besser wird und man den Unterschied zwischen einem Topball und einer harten Murmel durchaus merkt.
Sollte ich im Rought BĂ€lle finden, so stecke ich diese zwar ein, spiele sie aber nicht. Ich gebe diese BĂ€lle an GolfanfĂ€nger weiter, denn jeder AnfĂ€nger freut sich ĂŒber diese BĂ€lle, da der Verlust an BĂ€llen gerade am Anfang der Golfkarriere doch enorm ist.
Als persönliche Unart empfinde ich die “Angler” auf einem Golfplatz. Es ist durchaus OK, wenn man weiss, das man seinen Ball an dieser Stelle ins Wasser gespielt hat, dort zu suchen. Aber es verzögert das Spiel extrem, wenn die “Angler” der Meinung sind, den Teich mit einer 2-Meter-Angel von BĂ€llen zu bereinigen. Schliesslich sind wir auf dem Platz weil wir golfen wollen und nicht, weil wir auf der Suche nach BĂ€llen sind!

Aber generell gilt: Jeder sollte sich die Fragen stellen und fĂŒr sich sowohl die richtige Antwort, als auch den richtigen Ball finden.
Ich fĂŒr meinen Teil bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, was sowohl die Herkunft des Balles betrifft, als auch die Art des Balles.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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TaylorMade – Center of Excellence

Seit zwei Jahren ĂŒberlegte ich mir, ob ich mir neue Eisen zulege oder nicht. Welche sollten es sein? Stahl oder Graphit als Schaft? Wo kaufe ich diese und wo bekomme ich die beste Beratung? Fragen ĂŒber Fragen und viel zuviele Antworten. Da ich aber schon seit Jahren mit den Hölzern von TaylorMade bestens klar komme, wurde diese Marke auf jeden Fall in Betracht gezogen. Und auch ein Martin Kaymer kommt damit ja sehr gut klar …
Nun erzĂ€hlten mir Freunde von “Center of Excellence” am Golfclub Herzogenaurach, das Fittingcenter von TaylorMade. Und genau dort habe ich mir einen Termin gebucht und bin am Mittwoch, den 07. April 2010 dort zum fitten gewesen. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Meine Vorstellungen eines neuen Eisensatzes haben sich zwar ein wenig verĂ€ndert, aber dazu spĂ€ter mehr.
Nach einem sehr netten Empfang am Mittwochmorgen wurde erst einmal in Ruhe ein Kaffee getrunken, bloß keine Hektik aufkommen lassen. Ich wurde gebeten, mich in dem Fittingraum ein wenig warm zu spielen und das tat ich mit Freude. Wann hat man mal die Möglichkeit, auf einer “Range” mit einem TaylorMade TP Ball zu schlagen. Danach wurden Körper- und ArmlĂ€nge vermessen und die SchĂ€fte dazu gwĂ€hlt. Die ersten Versuche erfolgten sowohl mit dem Burner- als auch mit dem R9-Eisen und hier sowohl mit Graphit- als auch mit StahlschĂ€ften. Jeder der Versuche wurde mit dem Trackman Radarsystem verfolgt und aufgezeichnet und es bestand jederzeit die Möglichkeit, die Ergebnisse am Bildschirm zu sehen. Auch hier galt, pro Eisen und Schaft möglichst 6-7 Versuche um möglichst gute Vergleichsergebnisse zu haben.

Einige Punkte, die untereinander verglichen wurden:
- BallSpeed
- LaunchSpin
- Flughöhe des Balles
- Flugweite des Balles (carry und total)
Nach einigen Tests war sehr schnell klar, das ich mit dem R9-Eisen besser zurecht kam, als mit den Burner-Eisen. Nur bei den SchĂ€ften bestand KlĂ€rungsbedarf. Denn eigentlich wollte ich nun endlich StahlschĂ€fte und musste mit der Zeit einsehen, das ich mit den Stiff-GraphitschĂ€ften besser und genauer den Ball traf. Auch der Distanzgewinn war nicht unerheblich. Die oben erwĂ€hnten Analysen mit graphischer Aufbereitung unterstĂŒzten diese Tatsache. BegĂŒnstigend kam hinzu, das sowohl die Eisen als auch die SchĂ€fte im Center vorhanden waren und somit der neuen Eisensatz in greifbare NĂ€he rĂŒckte. Und somit darf ich nun meinen neuen SchlĂ€gersatz vorstellen: TaylorMade R9 mit Fujikura Motore 75-S Schaft und GolfPride Midsize Griffen und ein xFT TP Wedge 56.
Und damit die Jungs auch die Zeit hatten, diesen Satz zuammen zu bauen, sind wir mit dem NĂŒrnberger GreenBC-Captain Richard Friedl noch 9 Loch auf dem Golfplatz Herzogenaurach gegangen – wo wir doch schon einmal dort waren … ;-) Hier noch einmal vielen Dank an Richard fĂŒr seine Zeit und die nette Runde.
Und wie immer ein paar Bilder, da dieser Termin wirklich sehr interessant fĂŒr mich war.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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