JuCad Putter X600

Nachdem ich im letzten Jahr meine Eisen ein bisschen optimiert hatte, gab es ein Thema, an welches ich bisher noch nicht heran gegangen bin. Der Putter!

Ich spiele seit Jahren einen Blade-Putter von TaylorMade und bin mit diesem extrem zufrieden. Das Handling ist toll, das Ansprechverhalten passt = alles gut. Die ganzen „AuswĂŒchse“ die es in den letzten Jahren gab, habe ich alle mit Absicht ausgelassen. Ich brauche keinen Putter der von alleine steht um diesen ausrichten zu können. Genauso möchte ich nicht im 90 Grad-Winkel auf dem GrĂŒn stehen, um den Ball in Richtung Loch zu schubsen. Es gab daher eigentlich keine Alternativen zu meinem Putter.
Nun erreichte mich am Mittwoch ein Paket mit einem Putter X600 von JuCad. Und diesen habe ich direkt am Abend auf einer Runde ausprobiert. Der X600 ist ebenfalls ein Blade-Putter, hat aber den Vorteil, das er einen schwereren Putterkopf hat. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Tolles Ansprechverhalten und ein gutes Feedback im Treffmoment. Durch den schwereren Kopf fÀllt es mir ein bisschen leichter, entspannt durch den Ball zu schwingen, allerdings musste ich mich erst einmal an die LÀngen gewöhnen.
Nun werde ich noch einige Zeit beide Putter im Vergleich testen, aber ich denke, das der JuCad X600 auf dem besten Weg ist, meinen TaylorMade Putter abzulösen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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“neue” gebrauchte Eisen – Teil 2

Wie schon im Oktober 2014 geschrieben, hatte ich mir bei Golfbidder einen gebrauchten Satz Eisen gekauft. Einige meiner golfspielenden Freunde schauten mich verwundert an, dass ich nun auf StahlschĂ€fte umgestiegen bin, wo doch „alle“ Welt auf Graphit wechselt. Und warum ich auf Hybriden verzichte und eher zum langen Eisen greife, obwohl die Hybriden doch viel einfacher zu spielen sind. Aber auf solche „Diskussionen“ möchte ich mich gar nicht einlassen, denn ich muss ja mein Spiel spielen.

Nun ist ein halbes Jahr vergangen und ich hatte damit ausgiebig Zeit und Gelegenheit die Eisen zu spielen. NatĂŒrlich ist es eine Umstellung wenn man von GraphitschĂ€ften zu StahlschĂ€ften wechselt, aber mir macht es Spaß. Man muss den Ball sauberer treffen, denn zu viel Bodenkontakt macht sich in den Handgelenken bemerkbar. Und am Anfang habe ich auch mit meinen Weiten gehadert, ich war pro Eisen ca. 5-10 Meter kĂŒrzer. DafĂŒr stellte ich fest, dass der Streuwinkel wesentlich geringer wurde.

Mein Fazit fĂ€llt trotz allem positiv aus, denn nach einiger Übung treffe ich die Eisen nun deutlich besser und meine LĂ€ngen sind auch „zurĂŒck“ gekommen. Mir machen auch die zusĂ€tzlichen Eisen 3 & 4 Spaß. Daher bereue ich den Umstieg auf die StahlschĂ€fte nicht, werde aber den Satz mit den GraphitschĂ€ften auf jeden Fall behalten – wer weiss was in Zukunft passiert 😉

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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„neue“ gebrauchte Eisen

Als ich vor ca. 4 Jahren meinen Eisensatz bei TaylorMade in Herzogenaurach fitten und anfertigen lies, hÀtte ich nicht gedacht, das ich eines Tages doch ein oder zwei Eisen vermissen werde. Ich hatte damals meinen Satz nur von Eisen 5 bis PW genommen und mir zwei Wedges (52 und 56 Grad) noch dazu gekauft. Wer braucht schon ein Eisen 3 oder Eisen 4 ? So dachte ich damals.
Heute wĂŒnsche ich mir auf verschiedenen Golfrunden durchaus mal ein lĂ€ngeres Eisen, weil ich damit derzeit ein besseres GefĂŒhl fĂŒr einen kontrollierten Ballflug habe. NatĂŒrlich habe ich als erstes bei TaylorMade angerufen und gefragt, ob man die entsprechenden Eisen noch nach bestellen kann, aber den Anruf hĂ€tte ich mir auch sparen können – zu „alt“ wĂ€re das Equipment. Was also tun? Ich mag meine TaylorMade R9 Eisen und komme damit gut zurecht. Und da eine Erweiterung der entsprechenden Eisen (R9 mit Graphit Stiff SchĂ€ften) nicht möglich ist, musste ich mir einen Ausweichplan ĂŒberlegen. ebay ist hier nicht meine erste Wahl, da ich ungern eine FĂ€lschung kaufen möchte und davor ist man leider nie sicher.
Bei meiner Suche bin ich auf Golfbidder aufmerksam geworden. Hier werden gebrauchte GolfschlĂ€ger angeboten, nachdem diese begutachtet und bewertet wurden. Der Zustand der SchlĂ€ger wird entsprechend auf der Seite aufgezĂ€hlt und man hat ein 7-tĂ€giges RĂŒckgaberecht. Also fing ich an zu suchen und wurde auch recht schnell fĂŒndig. Einzelne Eisen kann man auch bei Golfbidder nicht kaufen, dafĂŒr aber einen kompletten Eisensatz aus der entsprechenden Serie. Also entschied ich mich fĂŒr einen zusĂ€tzlichen Eisensatz TaylorMade R9 TP mit KBS Tour SchĂ€ften (Stahl) von Eisen 3-PW. Und auch der Preis war mehr als akzeptabel. Am Samstag bestellt, am Montag in London los geschickt und am Mittwoch Mittag per UPS geliefert, das nenne ich mal eine prompte Lieferung!
Nun bekommt der „neue“ Satz noch neue Griffe und ein bisschen Pflege und dann bin ich gespannt, wie er sich spielen lĂ€sst 😉

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Lakeballs – oder welchen Ball spielst Du?

Eine Frage, die wohl jeden Golfer beschĂ€ftigt. Welcher Ball ist fĂŒr mich der „Richtige“.
Ist es eine Frage des Preises? Oder eher eine Frage der QualitÀt? Oder doch eher eine Frage die nur die Marketingabteilung der jeweiligen Herstellerfirma beantworten kann?
Auch erfÀhrt man am Anfang einer Runde zwar schnell, welchen Ball die Mitspieler ins Spiel bringen, aber erst im Laufe einer Runde merkt man, ob diejenigen sich treu sind oder nicht. Ein kurzer Gang ins Rought und man findet jede Menge BÀlle aller möglicher Hersteller. Aber will man diese auch spielen?
Oder was ist mit Lakeballs? Hier gibt es viele Golfer, die nie einen Lakeball spielen wĂŒrden, da sich die HĂŒlle wohl mit Wasser vollgesogen hat….
Eine andere These hatte eine Bekannter mit HCP 11. Seine Aussage war, das er mit seinem Spiel einem Titleist Pro V1 nicht gerecht wird bzw. die Möglichkeiten des Balles nicht ausreizen wĂŒrde….

Fragen ĂŒber Fragen, die sich jeder Golfer einmal selber stellen sollte.
Ich fĂŒr meinen Teil habe meine Antwort bereits gefunden und spiele seit 4 Jahren Lakeballs, die ich von einem bekannten Golfballtaucher hier im Norden kaufe. Die QualitĂ€t die ich von Sascha Kruse bekomme ist absolut top. Meine beiden Lieblingsmarken (TaylorMade und Bridgestone) sind noch recht selten in Teichen im Hamburger Umland zu finden, aber ich habe das GlĂŒck, das ich als langjĂ€hriger und guter Kunde das Vorkaufsrecht auf diese BĂ€lle habe.
Und im Gegensatz zu dem Bekannten, der der Meinung ist, das er dem Pro V1 nicht gerecht wird, liebe ich diese Art von BĂ€llen. Denn ich habe das GefĂŒhl, das mein Spiel mit diesen BĂ€llen besser wird und man den Unterschied zwischen einem Topball und einer harten Murmel durchaus merkt.
Sollte ich im Rought BĂ€lle finden, so stecke ich diese zwar ein, spiele sie aber nicht. Ich gebe diese BĂ€lle an GolfanfĂ€nger weiter, denn jeder AnfĂ€nger freut sich ĂŒber diese BĂ€lle, da der Verlust an BĂ€llen gerade am Anfang der Golfkarriere doch enorm ist.
Als persönliche Unart empfinde ich die „Angler“ auf einem Golfplatz. Es ist durchaus OK, wenn man weiss, das man seinen Ball an dieser Stelle ins Wasser gespielt hat, dort zu suchen. Aber es verzögert das Spiel extrem, wenn die „Angler“ der Meinung sind, den Teich mit einer 2-Meter-Angel von BĂ€llen zu bereinigen. Schliesslich sind wir auf dem Platz weil wir golfen wollen und nicht, weil wir auf der Suche nach BĂ€llen sind!

Aber generell gilt: Jeder sollte sich die Fragen stellen und fĂŒr sich sowohl die richtige Antwort, als auch den richtigen Ball finden.
Ich fĂŒr meinen Teil bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, was sowohl die Herkunft des Balles betrifft, als auch die Art des Balles.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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TaylorMade – Center of Excellence

Seit zwei Jahren ĂŒberlegte ich mir, ob ich mir neue Eisen zulege oder nicht. Welche sollten es sein? Stahl oder Graphit als Schaft? Wo kaufe ich diese und wo bekomme ich die beste Beratung? Fragen ĂŒber Fragen und viel zuviele Antworten. Da ich aber schon seit Jahren mit den Hölzern von TaylorMade bestens klar komme, wurde diese Marke auf jeden Fall in Betracht gezogen. Und auch ein Martin Kaymer kommt damit ja sehr gut klar …
Nun erzĂ€hlten mir Freunde von „Center of Excellence“ am Golfclub Herzogenaurach, das Fittingcenter von TaylorMade. Und genau dort habe ich mir einen Termin gebucht und bin am Mittwoch, den 07. April 2010 dort zum fitten gewesen. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Meine Vorstellungen eines neuen Eisensatzes haben sich zwar ein wenig verĂ€ndert, aber dazu spĂ€ter mehr.
Nach einem sehr netten Empfang am Mittwochmorgen wurde erst einmal in Ruhe ein Kaffee getrunken, bloß keine Hektik aufkommen lassen. Ich wurde gebeten, mich in dem Fittingraum ein wenig warm zu spielen und das tat ich mit Freude. Wann hat man mal die Möglichkeit, auf einer „Range“ mit einem TaylorMade TP Ball zu schlagen. Danach wurden Körper- und ArmlĂ€nge vermessen und die SchĂ€fte dazu gwĂ€hlt. Die ersten Versuche erfolgten sowohl mit dem Burner- als auch mit dem R9-Eisen und hier sowohl mit Graphit- als auch mit StahlschĂ€ften. Jeder der Versuche wurde mit dem Trackman Radarsystem verfolgt und aufgezeichnet und es bestand jederzeit die Möglichkeit, die Ergebnisse am Bildschirm zu sehen. Auch hier galt, pro Eisen und Schaft möglichst 6-7 Versuche um möglichst gute Vergleichsergebnisse zu haben.

Einige Punkte, die untereinander verglichen wurden:
– BallSpeed
– LaunchSpin
– Flughöhe des Balles
– Flugweite des Balles (carry und total)
Nach einigen Tests war sehr schnell klar, das ich mit dem R9-Eisen besser zurecht kam, als mit den Burner-Eisen. Nur bei den SchĂ€ften bestand KlĂ€rungsbedarf. Denn eigentlich wollte ich nun endlich StahlschĂ€fte und musste mit der Zeit einsehen, das ich mit den Stiff-GraphitschĂ€ften besser und genauer den Ball traf. Auch der Distanzgewinn war nicht unerheblich. Die oben erwĂ€hnten Analysen mit graphischer Aufbereitung unterstĂŒzten diese Tatsache. BegĂŒnstigend kam hinzu, das sowohl die Eisen als auch die SchĂ€fte im Center vorhanden waren und somit der neuen Eisensatz in greifbare NĂ€he rĂŒckte. Und somit darf ich nun meinen neuen SchlĂ€gersatz vorstellen: TaylorMade R9 mit Fujikura Motore 75-S Schaft und GolfPride Midsize Griffen und ein xFT TP Wedge 56.
Und damit die Jungs auch die Zeit hatten, diesen Satz zuammen zu bauen, sind wir mit dem NĂŒrnberger GreenBC-Captain Richard Friedl noch 9 Loch auf dem Golfplatz Herzogenaurach gegangen – wo wir doch schon einmal dort waren … 😉 Hier noch einmal vielen Dank an Richard fĂŒr seine Zeit und die nette Runde.
Und wie immer ein paar Bilder, da dieser Termin wirklich sehr interessant fĂŒr mich war.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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