JuCad Putter X600

Nachdem ich im letzten Jahr meine Eisen ein bisschen optimiert hatte, gab es ein Thema, an welches ich bisher noch nicht heran gegangen bin. Der Putter!

Ich spiele seit Jahren einen Blade-Putter von TaylorMade und bin mit diesem extrem zufrieden. Das Handling ist toll, das Ansprechverhalten passt = alles gut. Die ganzen „AuswĂŒchse“ die es in den letzten Jahren gab, habe ich alle mit Absicht ausgelassen. Ich brauche keinen Putter der von alleine steht um diesen ausrichten zu können. Genauso möchte ich nicht im 90 Grad-Winkel auf dem GrĂŒn stehen, um den Ball in Richtung Loch zu schubsen. Es gab daher eigentlich keine Alternativen zu meinem Putter.
Nun erreichte mich am Mittwoch ein Paket mit einem Putter X600 von JuCad. Und diesen habe ich direkt am Abend auf einer Runde ausprobiert. Der X600 ist ebenfalls ein Blade-Putter, hat aber den Vorteil, das er einen schwereren Putterkopf hat. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Tolles Ansprechverhalten und ein gutes Feedback im Treffmoment. Durch den schwereren Kopf fÀllt es mir ein bisschen leichter, entspannt durch den Ball zu schwingen, allerdings musste ich mich erst einmal an die LÀngen gewöhnen.
Nun werde ich noch einige Zeit beide Putter im Vergleich testen, aber ich denke, das der JuCad X600 auf dem besten Weg ist, meinen TaylorMade Putter abzulösen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Produkttest: Entfernungsmesser

Ihr Leser wisst, wie wir zum Thema Werbung auf unserem Blog stehen – wir machen keine! Daher gibt es bei uns keine Anzeigen und kein Linksharing. Ganz anders sehen wir hier Produkttests. Ab und zu bekommen wir eine Anfrage von einem Unternehmen, mit der Bitte die Produkte zu testen und darĂŒber zu schreiben. Dann klĂ€ren wir im Vorfeld, ob wir in unserer Meinung frei sein dĂŒrfen oder ob man von uns erwartet, das wir einen „fertigen“ Text einfach nur posten. Erstes ist immer spannend, zweites wird von uns abgelehnt.
Nun trage ich mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen neuen Entfernungsmesser zu kaufen. Mein jetziger Entfernungsmesser kommt ein bisschen in die Jahre und hat einen extrem hohen Batterieverbrauch. ZusĂ€tzlich muss ich mittlerweile drei- bis viermal messen, bis ich ein wirklich sicheres Ergebnis habe. Da ich ein Freund des schnellen Spieles bin, dauern mir diese zusĂ€tzlichen Messungen zu lange und behindern eher, als dass sie vernĂŒnftig helfen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen ich mir kaufen soll. Bushnell ist in dem Bereich bestimmt der MarktfĂŒhrer, aber der Preis ist fĂŒr mich nicht wirklich interessant. Ich persönlich finde die GerĂ€te einfach zu teuer. Auch mit dem Kauf einer GPS-Uhr von Garmin oder Bushnell tue ich mich schwer. Wenn ich auf dem Golfplatz bin, trage ich keine Uhr, da ich das hinderlich finde. Hinzu kommt der zusĂ€tzliche Aufwand mit Updates und das regelmĂ€ĂŸige Laden der Uhr. Nach dem Umbau von einigen Bahnen auf unserem Platz Gut Kaden, hat es ewig gedauert bis das entsprechende Update bereit stand. Da nĂŒtzt einem so eine Uhr gar nichts. Daher werde ich auf jeden Fall bei einem Laser-Entfernungsmesser bleiben.

WĂ€hrend dieser Überlegungen trat die Firma Golflaser.de an mich heran und fragte, ob ich Interesse an einem Produkttest mit Ihren Produkten habe. Toll dachte ich mir, das passt ja. Nach wenigen Mails war schnell klar, das ich ein Testprodukt bekomme und darĂŒber frei schreiben kann und wie oben schon erwĂ€hnt, das mache ich sehr gern. Damit bin ich in der sehr komfortablen Lage, einen neuen Laser Entfernungsmesser gegen meinen „alten“ zu testen.
Am 20. April bekam ich dann den neuen Entfernungsmesser von GolfLaser per Post und war beim „Unboxing“ schon begeistert. ZusĂ€tzlich zum Laser ist in der Verpackung noch ein Microfasertuch zur Reinigung und ein Tasche fĂŒr den tĂ€glichen Transport. Ein erster Test im BĂŒro (Anpeilung des NachbargebĂ€udes) zeigte ein sehr schnelles Ergebnis. Eine umfĂ€ngliche Einrichtung ist bei solchen GerĂ€te nicht notwendig – auspacken und loslegen ist hier die Devise. Und da ich auch kein BrillentrĂ€ger bin, muss ich auch am Fokus nichts verĂ€ndern.

Am 01. & 02. Mai war es dann endlich soweit. Der neue Laser ging mit auf die Runde und schnell wurde klar, das passt. Schnelle Ergebnisse durch kurzes Anpeilen der Fahne. Hier hilft die Flagfinder-Technology. Die Messdaten bezĂŒglich der Entfernungen sind bei beiden Lasern gleich, aber davon bin ich eh ausgegangen. Der Laser gut in der Hand, die Tasche fĂŒr den Transport ist durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der AufhĂ€ngung flexibel am Bag zu befestigen, so dass auch ein schneller Zugriff auf den Laser möglich ist.
ZusĂ€tzlich ist mir noch ein weiterer Vorteil gegenĂŒber meines bisherigen Lasers aufgefallen. Das Messen von markanten Punkten auf dem Platz ist schneller und einfacher. Wie weit ist es bis zum Wasserhindernis bzw. zum Ende? Wie weit ist es bis zur Baumgruppe, die eventuell ins Spiel kommen kann? Auch solche Entfernungen sind fĂŒr ein gutes Course-Management und damit fĂŒr das eigene Spiel durchaus wichtig. Das kann mein bisheriger Laser zwar auch, aber nicht so gut und nicht so schnell. Hier musste ich immer 3 -4 Mal nach messen.
Da wir auf Gut Kaden Flaggenstöcke haben, die eingearbeitete Prismen haben, ist das „Anpeilen“ der Fahnen bzw. der Flaggstöcke auf Gut Kaden recht einfach. Schwieriger wird es, wenn nur die Fahne selbst als Messpunkt zur VerfĂŒgung steht. Das habe ich natĂŒrlich auch ausprobiert (Flaggen auf den Übungseinheiten) und hier zeigt der Birdie 500 seine StĂ€rken gegenĂŒber meines bisherigen Entfernungsmessers.

Mein Fazit zum Birdie 500 fĂ€llt daher auch sehr positiv aus. Er liegt gut in der Hand, sieht dazu auch noch gut aus, liefert schnelle Ergebnisse und kostet mit derzeit ca. 170,00 EURO auch nur die „HĂ€lfte“ vom Bushnell Tour V3. FĂŒr mich mehr als genug ĂŒberzeugende Argumente bei diesem Entfernungsmesser von GolfLaser zu bleiben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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Vice Golf – Pro oder Shooter?

Manchmal gibt es doch witzige ZufĂ€lle. Da bekomme ich eine Mail mit der Bitte, ĂŒber eine neue Ballmarke zu schreiben (siehe vorherigen Post), bekomme BĂ€lle zum Testen geschickt und poste ein Bild davon bei Facebook. Und auf einmal kommt eine zweite neue Ballmarke auf mich zu und fragt mich ebenfalls ob ich die BĂ€lle testen könnte. Na klar, sagte ich, schickt mir einfach Material zu. Auch hier habe ich angegeben, welcher Ball mir im normalen Spiel am liebsten ist und ein Tag spĂ€ter erreicht mich ein Paket von Vice Golf mit 3 Dutzend Vice Pro und Vice Shooter BĂ€llen. Sprich, ordentlich Material zum testen.

Der Vice Pro und der Vice Shooter sind Ă€hnlich zu meinen favorisierten BĂ€llen und von daher stellte sich sehr schnell ein gewohntes BallgefĂŒhl beim Spiel ein. Chippen und putten, alles so, wie ich es kannte, keine Unterschiede zu bemerken. Und wenn sich einer der BĂ€lle ins Wasser oder ins Aus verabschiedete, nicht so schlimm, ich war ja versorgt und konnte somit noch reichlich BĂ€lle ins Spiel bringen. Wie gesagt, alles unter der Betrachtung, das ich Amateur und kein Profi bin.
Auch bei Vice kann man seine BĂ€lle mit Logo bestellen und das auch zu einem wirklich guten Preis. Die PreisĂŒbersicht findet man im Netz und die Kosten werden transparent dar gestellt.

Was ich bei Vice sehr gut finde, man bekommt gefĂ€rbte BĂ€lle in einer sehr guten QualitĂ€t. Warum schreibe ich das? Jeder von uns spielt fast das ganze Jahr Golf und es gibt Situationen, bei denen man weisse BĂ€lle nicht mehr sieht. Hier wĂŒrde dann jeder von uns gern auf farbige BĂ€lle zurĂŒckgreifen. Leider gab es die bisher nur in QualitĂ€ten, auf die ich dankend verzichtet habe. Harte Murmeln muss ich mir nicht mehr antun. Mit den Vice Pro Neon Ă€ndert sich das nun, denn hier bekommt man einen farbigen 3 Piece Ball in einer guten QualitĂ€t. Finde ich gut!

Und noch eine Kleinigkeit, das Verpackungsdesign gefĂ€llt mir 😉

 

P.S. Es war kurz angedacht, hier einen Vergleichstest zu machen. Allerdings habe ich von dieser Idee Abstand genommen. Beide Marken sind sich zu Ă€hnlich, denn immerhin gehen beide aus „Flake Golf“ hervor. FĂŒr mich einzig ersichtlicher Unterschied ist das Marketing und das Design. Ich habe fĂŒr mich einen persönlichen Favoriten gefunden und sollte ich mal von meinen Lakeballs (natĂŒrlich in bester QualitĂ€t) auf neue BĂ€lle umsteigen, wird mich eines der beiden Unternehmen als Kunden bekommen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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White Nugget – Revolution am Golfballmarkt?

Vor ca. 2 Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich auf fooore! ĂŒber die GolfbĂ€lle von white Nugget schreiben könnte. Da fooore! werbefrei bleiben soll geht so etwas natĂŒrlich nur, wenn ich BĂ€lle zum testen bekomme und schreiben darf, was ich möchte. Die Rahmenbedingungen waren geklĂ€rt und ich bekam ein NUGGET SET MINI geschickt, von jeder der vier Sorten jeweils 3 BĂ€lle. Ein wenig „schleierhaft“ war mir die Auswahl der BĂ€lle schon, denn ich habe im Vorfeld durchaus gesagt, dass ich in der Regel nur den TaylorMade TP bzw. TaylorMade Penta spiele, da ich bei diesen BĂ€llen das „fĂŒr mich beste GefĂŒhl“ habe. Hier wĂ€ren vergleichbar die beiden Ballsorten White Nugget 24 Carat und Buffalo Bill. Daher hĂ€tte ich an einen Tester gar nicht die beiden Sorten 18 und 21 Carat verschickt, sondern eben nur die beiden Sorten 24 Carat und Buffalo Bill und davon dann entsprechend mehr.
Am Samstag ging es dann auf den Platz, ich wollte an diesem Tag schauen, ob ich die BĂ€lle mag oder eben nicht. Ein fundierter Test darf von mir als Amateur eh nicht erwartet werden. Daher bin ich als erstes auf das Puttinggreen und habe alle BĂ€lle gegeneinander bewertet. Hier gilt bei mir, je weicher der Ball desto eher mag ich das Ansprechverhalten und damit auch den Ball. Allerdings liefen bei diesem Test alle BĂ€lle gleich stabil in Richtung Loch. Trotzdem hatte ich hier schon das GefĂŒhl, das ich mit dem 24 Carat besser zurecht komme. Danach noch ein bisschen chippen und dann ab auf die Runde.
Beim chippen merkte ich schon einen großen Unterschied zwischen den einzelnen „Carat“. 18 und 21 lagen mir nicht wirklich, bei 24 Carat und Buffalo Bill war alles in Ordnung. Auf der Runde hat sich das besagte GefĂŒhl leider bestĂ€tigt, denn auf dem ersten Loch habe ich direkt mal den 18 Carat Ball gespielt. Sorry, aber der Ball wurde direkt nach Loch 1 ausgetauscht. Er war mir einfach zu hart und das GefĂŒhl im Treffmoment lag mir gar nicht. Und da der 21 Carat Ball Ă€hnlich dem 18 Carat Ball ist, blieb dieser auch direkt im Bag und wurde spĂ€ter an einen Mitspieler verschenkt.
Dann kam der Wechsel auf den 24 Carat Ball und ich muss sagen, dieser Ball ist toll. Im Treffmoment beim Abschlag, vom Fairway Richtung Green und beim putten, der Ball hat sich so verhalten, wie ich es von meinem TaylorMade-BĂ€llen gewohnt war und auch der Score lies sich sehen. Leider hat er sich an Loch 9 auf einen Tauchgang begeben und somit wurde es Zeit den Buffalo Bill ins Spiel zu bringen. Auch hier hatte ich das gleiche GefĂŒhl und Bill hat tapfer bis Loch 18 durch gehalten.

Mein Fazit zu diesen BĂ€llen.
Ich bin ein Freund von weichen BĂ€llen und merke es immer wieder. Daher werden es weder der 18 Carat Ball noch der 21 Carat Ball in mein Bag schaffen. Die anderen beiden haben hier schon eher eine Chance. Ich hĂ€tte mich daher eher ĂŒber ein Dutzend BĂ€lle der Sorte 24 Carat bzw. Buffalo Bill gefreut und auf die anderen Sorten verzichtet. Dann wĂ€re auch die Chance, solche BĂ€lle ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum zu spielen und zu testen, da gewesen. Somit beschrĂ€nkt sich dieser Test nur auf die zwei gespielten Runden, denn jeweils einer der BĂ€lle verbleibt als Erinnerung und wird nicht gespielt.
Seit kurzen bietet white Nugget die BĂ€lle auch mit Logodruck an. Meiner Meinung nach sehr interessant fĂŒr Firmen, die nicht immer die ĂŒblich verdĂ€chtigen BĂ€lle verschenken möchten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

Geschrieben in Abseits des Fairways,Allgemein | 2 Kommentare

Die Peitsche

Alex, Du schaffst es aber auch immer wieder, die SchĂ€fte zu ruinieren. Über den Flex des Schaftes mĂŒssen wir dringend noch einmal mit Gary reden.

Edit: Die Kamera vom iPhone hat ein wenig langsam ausgelöst, daher ist dieses Foto so cool geworden. Der Schaft ist aus Stahl und damit regulÀr !!!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ecki Freytag

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